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Triathlon-Lexikon |

![]() Kenny
Souza
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Ganz aus
dem Schatten des "großen Bruders" Triathlon ragt der DUA noch nicht
heraus, was sicher auch erklärt, warum es bisher nur wenige Duathlon-Profis
gibt. Einer der frühen Profis war der Amerikaner Kenny Souza, der durch
sein freakiges Auftreten in den Jahren bis 1992 an der Bekanntmachung des
DUA großen Anteil hatte. Durch die fairen Streckenverhältnisse
beim DUA, konnte er sich als hervorragender Läufer auch gegen starke
Radfahrer behaupten. Seit 1990 werden Welt-und Europameisterschaften im DUA ausgetragen. Heute sind die Austragungsorte Zofingen und Spalt für die Duathleten beinahe das, was Hawaii für die Triathleten ist. |
![]() Mark
Allen
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MT ist das Training des nichtkörperlichen Bereichs, also der Psyche. Auf Grund der langen Dauer der Wettkämpfe wurde der Wert der mentalen Stärke beim Triathlon schon früh erkannt. Nicht nur das Überwinden des inneren Schweinehundes an sich ist es, das das MT so attraktiv, wenn nicht sogar notwendig für den Triathleten macht. Gerade im extrem langen Ausdauerbereich können große Leistungssteigerungen "über den Kopf" erreicht werden. Mark Allen erhielt wegen seiner mentalen Stärke den Spitznamen "Zen-Runner". Ihm war praktisch nie anzusehen, wie sehr er an seine Grenzen ging, er war stets konzentriert, wirkte entspannt und kaum angestrengt. |

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Dies ist die Sperrzone, die beim Triathlon/Duathlon-Radfahren von den nachfolgenden Teilnehmern eingehalten werden muss. Sie beträgt 10 mal 3 Meter (Länge mal Breite). Die WB liegt immer mittig hinter dem Radfahrer. Sie darf nur zum Überholen kurzfristig durchquert werden und zwar nach den Regeln sind beim Durchqueren der WB "bis zur Olympischen Triathlondistanz max. 15 Sekunden, ab Mitteldistanz max. 30 Sekunden erlaubt". Hinter Kraftfahrzeugen muss ein Mindestabstand von 35 Metern eingehalten werden. Beim genauen Blick ins Regelwerk fällt auf, dass für Duathlon (noch!) keine 5-Meter-Regelung eingeführt wurde. Beispiel links: Am ersten Radfahrer (führend) werden die verschiedenen Windschattenboxen angelegt. Der zweite Radfahrer darf außerhalb dieser Box uneingeschränkt überholen. Er hält den Abstand der blauen Box (10 x 3 m) ein. Dauerhaft darf er trotzdem dort nicht fahren, weil dauerhaftes Nebeneinanderfahren verboten ist. Der dritte Radfahrer fährt Windschatten und kann ohne Verwarnung disqualifiziert werden (oder Zeitstrafe). Bei den längeren Wettkämpfen darf er sich dort zum Überholen nur für 30 Sekunden aufhalten. Der vierte Radfahrer darf dort, wo er fährt, beliebig lange bleiben, auch auf Mittel- und Langdistanzen. Und der fünfte Radfahrer hält sich im vorgeschriebenen Abstand auf, der hinter Kraftfahrzeugen vorgeschreiben ist (gelbe Box, 35 x 3 m). |