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sogar die Idee zu diesem Bild wurde schon geklautModerener Biathlon wird eben gern ''geklont''
Die offizielle Website des Modernen Biathlons

Nordic-Cross-Skating + Schießen mit Licht =
Moderner Biathlon, eine spannende
Sportart für Jedermann
KREATIV • MODERN • INNOVATIV

Auf dieser offiziellen Seite des Modernen Biathlons wird bereits seit Anfang 2006 die Jedermann-Sportart Moderner Biathlon vorgestellt, die 2005 erfunden wurde. Die Frage, Wer hat's erfunden?, wäre damit geklärt. Diese Seite soll eine Informationsquelle für Neugierige und ein Sammelpool für künftige Entwicklungen sein. Biathlon für Jedermann oder Jedermannbiathlon bekommen mit dem Modernen Biathlon eine noch leichter realisierbare Perspektive. Hier ist natürlich auch das Regelwerk Moderner Biathlon zu finden, das seit der Prägung des Begriffs seit 2005 immer weiter entwickelt wurde und gelegentlich zitiert wird. Man mag den Begriff Moderner Biathlon heute bereits an anderen Stellen lesen, was aber anderenorts damit gemeint ist, entspricht nicht immer dem Regelwerk Moderner Biathlon, das den Sport notwendigerweise definiert. Moderner-Biathlon.de fördert diesen Sport nach dem Motto "Jedem Dorf seinen Biathlon", indem wir helfen, dass möglichst jeder der möchte, einen kleinen oder größeren Biathlon selbst veranstalten kann. Es ist möglich, gar nicht so schwer und macht riesigen Spaß. Diese Seite stellt dafür verschiedene Tools, viele Erfahrungen und das Regelwerk des Modernen Biathlons als Inspiration und Orientierung zur Verfügung. Um es Erstveranstaltern besonders leicht zu machen, sind die besonders wichtigen Punkte dunkelrot hervorgehoben, damit nichts vergessen wird. Anregungen und Vorschläge nehme ich immer gern entgegen.
Kontakt:  siehe Impressum

Euer Frank Röder

Moderner Biathlon, Moderner Biathlet
Moderner-Biathlon.de ist Ursprung und offizielles Mitteilungsorgan das Modernen Biathlon Sports
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Der offene Arbeitskreis "Moderner Biathlon 2005" trifft sich im August 2011 zur nächsten Weiterentwicklung des MoBi-Handbuches in Klein-Gerau. Teilnahme kostenlos. Anmeldungen sind noch möglich.

Mit Skikes und Lichtgewehr in der Natur trainieren. Einfacher geht's nicht und doch ist es Biathlon!
Früher Versuch auf einem Waldparkplatz 2005. Damals
noch in ziemlich krummer Anfängerhaltung, aber schon
mit Biathon-Feeling. Die "Panik" bei den Passanten hielt
sich interessanterweise in Grenzen.
Was ist Moderner Biathlon?

Der Moderne Biathlon oder kurz MoBi entstand aus der Faszination für den klassischen Biathlon, der auf Langlaufskiern und mit Kleinkaliberwaffen ausgeübt wird. Moderner Biathlon ist aber eine völlig eigenständige Sportart, die keinem Verband der Einzeldisziplinen oder anderen Mehrkampfsportarten untergeodnet ist. Er musste nicht allein wegen der anderen Voraussetzungen verändert werden, sondern hauptsächlich, damit noch mehr Möglichkeiten entstehen, als sie der klassische Biathlon bietet. Der Moderne Biathlon ähnelt auf den ersten Blick dem klassischen Biathlon (Skilanglauf mit Kleinkaliber-Gewehrschießen) enorm, aber unterscheidet sich in gewissen Punkten doch ihm ganz erheblich. Von den sportlichen Anforderungen sind die Sportarten fast identisch, was aber das Material betrifft, völlig unterschiedlich. Man verwendet beim Modernen Biathlon nämlich, weder Skier, noch Waffen. Wir verwenden sehr zeitgemäße, eben moderne Sportgräte. Die Belastung für die Umwelt durch Blei, Schießpulverdämpfe, Papier-Schießscheiben, Geländeverbrauch für Sportanlagen und Lärm fallen völlig weg. Und das bei vergleichsweise geringen kosten.
Wie kann das sein? Die Räder unter den Füßen des Biathleten im MoBi-Logo sind ja kaum zu übersehen. Er trägt zwar ein Gewehr, das aber nur so aussieht und keine Waffe ist! Den Unterschied sieht man erst aus der Nähe (nicht auf dem Logo) und er ist doch so wesentlich. Beim Modernen Biathlon benutzen wir Lichtwaffen, die - wie schon erwähnt - gar keine Waffen sind. Es handelt sich weder um tödliche Laserpistolen noch um Laserschwerter sondern um hochpräzise Laser-Zielgeräte in Form von Sportgewehren oder Sportpistolen. Doch auch mit anderen elektronischen Zielsportgeräten ist Moderner Biathlon möglich. Das Regelwerk Moderner Biathlon schließt keine sinnvolle Entwicklung aus. Mit der Präzision dieser elektronischen Zielsportgeräte, kann keine Schusswaffe mithalten und doch sind sie waffenscheinfrei, weil völlig ungefährlich. Hohe Präzision, kein Gefahrenpoenzial, kein Schall und Rauch, also auch noch umweltfreundlich - darin ist Schießsport in seiner reinsten Form enthalte und das schreckt leider noch viele ab, die den konventionellen Schießsport vertreten und den klassischen Biathlon! Die Konkurrenz könnte zu den klassichen Sportarten groß werden. Dem möchte und kann ich hier auch gar nicht widersprechen, den die Argumente dafür sind wirklich überzeugend.
Geschossen wird häufig mit so genannten Lasergewehren/Lichtgewehren oder Lichtpistolen, je nach Variante. Das andere Sportgerät sind Skikes oder Nordic-Skates, eine Mischung aus Inline-Skates und Rollskiern, die auf Luftreifen rollen. Die hier gezeigte Sportausrüstung soll nur den Sport anschaulich zeigen und soll natürlich keine Beschränkung auf bestimmte Hersteller sein. Die Grenzen im Regelement lassen noch viel Platz für Entwicklungen, für Tüftler und natürlich auch für andere Sportgerätehersteller.
Die Idee

Viele Sportinteressierte können sich kaum der Faszination von Biathlon-Wettkämpfen entziehen. Sportlichere Zuschauer juckt es auch sicher, das einmal selbst auszuprobieren. Aber wie, wenn man kein Profi ist oder gerade beim Militär beschäftigt ist? Der klassische Biathlon stempelt sich fast automatisch zu einer gewissen Art Elite-Sportart ab und sei es nur der Aufwand und die Kosten mit denen er betrieben wird. Wie schade! Eine Not-Lösung wurde von mir 1992 ganz naiv als so genannter "Cross-Biathlon" aus der Taufe gehoben, bei dem 1992/1993 insgesamt vier Wettkämpfe bestehend aus Luftgewehrschießen und Cross-Laufen und auch Mountainbikefahren kombiniert wurden. Was noch nicht zu ahnen war: Etwa seit dieser Zeit boomt auch der Biathlon als Wintersporart und die Biathlon-Variante mit dem Crosslaufen bekam kurz darauf einen anderen Namen, Sommerbiathlon, jedoch nicht von mir.
Die Variante Sommer-Biathlon, also die Kombination aus Luftgewehrschießen mit dem Crosslauf oder später auch wieder dem Mountainbiken, machte den Biathlon einem größeren Publikum zugängig. Die Bewegungssportart wurde dabei zwar schon bereits ausgetauscht, aber das Luftgewehrschießen erforderte immer noch eine ordnungsgemäße Schießanlage. Wiederum schade, denn das schreckte teilweise ab und erschwerte die Durchführung. Was zum unproblematischen Biathlon für Jedermann noch unbedingt fehlte, waren harmlose (!) waffenscheinfreie Waffen und Skier, die bei (fast) jedem Wetter laufen. Ich hatte schon recht früh Ideen, wie das aussehen könnte und experimentierte ein wenig in diese Richtung ("Ski-Skates" und "Light-Biathlon"), musste dann aber doch noch die technische Entwicklung abwarten.

Entwicklung

In der Vorlaufphase ab Januar 2005 beschäftigte ich mich, zunächst etwas improvisiert, mit dem praktischen Ablauf des Biathlons. Freie "Waffen", aber rechtlich gesehen "Spielzeug" (eigentlich weder das eine, noch das andere) waren damals die so genannten Softair-Waffen. Das sind Spielzeug-Waffen, die ab 14 Jahren gekauft (und verdeckt getragen) werden dürfen und eine gewisse Präzision aufweisen. Damit begann ich zu experimentieren. Als Bewegungssportart, wählte ich vorerst den Crosslauf, der Einfachheit halber. Von der Idee Inline-Skates mit Skistöcken anzutreiben oder Rollski zu benutzen, war ich vorerst wieder abgekommen, da mir diese Arten der Ski-Simulation etwas zu gefährlich erschienen. Auf nicht befestigten Wegen ist man mit Kunsstoffrollen ziemlich aufgeschmissen, im wahrsten Sinne des Wortes. Mit Nordic-Cross Skates kommt man da schon erheblich weiter, also ging der nächste konsequente Schritt in die Richtung Cross-Skates und Lichtwaffen. Schon bald nachdem ich das Projekt Moderner Biathlon 2005, mit Lasergewehren und Skikes, begonnen hatte fanden sich Interessenten für diesen Sport und auch technische Unterstützung gab es zwischenzeitlich durch einen deutsch-tschechischen Kader-Biathleten, der mit Eigenkonstuktionen interessante Anregungen schuf. Bald darauf wurden einige Ideen auf der Unterseite "Moderner-Biathlon" auf meiner Personaltrainings-Website veröffentlicht, die sich dann ein Jahr später unter dem Namen Moderner-Biathlon.de verselbstständigte.
Das allein war aber, trotz vieler Anregungen und immer mehr Praxisversuchen und Probewettkämpfen, erst der Anfang. Die Praxis zeigte noch viele mögliche Spielformen und Varianten des Modernen Biathlons auf, die im volkstümlich so genannten Regelwerk Moderner Biathlon eigentlich nur angeschnitten werden. In verschiedenen Messreihen wurden bestimmte Eckwerte ermittelt, innerhalb derer sich der Moderne Biathlon wahrscheinlich zukünftig bewegen würde.
Inzwischen ist die Entwicklung so weit, dass die verwendeten Lichtwaffen (die immer weniger Waffen ähneln) genauer Treffen als Kleinkalibergewehre und die Nordic Cross-Skates simulieren die Langlaufbewegung sehr realitätsnah. Mit Lichtwaffen und Nordic Cross-Skates waren wir also sportlich schon sehr weit und konnten gegenüber dem alten Wintersport-Original schon einige Vorteile vorweisen, weil einige biathlontypischen Probleme gar nicht erst auftraten. Die fast völlige Unabhängigkeit von den Jahreszeiten, insbesondere vom Schnee und von den konventionellen Biathlonanlagen macht die Verbreitung des Modernen Biathlons leicht. Das klang von der sportlichen Seite her schon ziemlich gut.
Die künftige Entwicklung läuft zwangsläufig klar weg vom herkömmlichen Schießsport und von technisch überflüssig gewordenen Elementen des klassischen Biathlons. Besonders auch die "Waffen" werden in Zukunft auch immer weniger wie solche aussehen und werden auch auf Grund der Verwechslungsgefahr mit "Anscheinswaffen" diesen praktisch nicht mehr ähneln.

Vorteile
  • Lichtwaffen sind in jeder Hinsicht einfach und ungefährlich zu handhaben und dazu sind die neuesten Modell schon sehr zuverlässig. Ladehemmungen kennen sie nicht. Nur leere Batterien oder Akkus.
  • Auf das liegende Schießen wird manchmal ganz verzichtet, damit sich niemand bei Kälte oder Nässe auf den Boden zu "werfen" braucht. Bodenmatten, Armriemen und zwei verschiedene Zielgrößen werden dann überflüssig.
  • Nordic Cross-Skates mit Luftreifen sind leichter zu beherrschen als Skier und deutlich sicherer als Rollskier. Ihr Einsatzgebiet ist mindestens viermal größer als der von Inlineskates oder Skirollern mit Kunstoffrollen.
  • Das Wetter in Mitteleuropa lässt im Jahr ein 10- bis 12-monatiges Training auf Cross-Skates zu. Warmes Wetter "versaut" also keinen Wettkampf mehr - im Gegenteil, Moderner Biathlon im Sommer macht besonders den Zuschauern noch mehr Spaß. Zudem ist man unabhänigig von Loipen, Pisten oder präparieten Skatingstecken.
  • Zum Lichtschießen braucht man keinen Waffenschein und kein Schießgelände und noch nicht einmal besondere Vorsichtsmaßnahmen. Laserpointer sind manchmal gefährlicher, sofern man überhaupt von einer Gefahr sprechen.
  • Es gibt keine Altersbegrenzungen für die Benutzung von Lichtwaffen und die Kosten sind minimal. Für gute Nordic-Skates/Cross-Skates bezahlt man etwa viel wie für ein Paar Langlaufskier der unteren Mittelklasse mit Schuhen und Bindung. Auch ein Lichtgewehr ist kaum teurer als ein sehr günstiges Sport-Luftgewehr. Match-Luftgewehre kosten viel mehr. Munition und Papier-Schießscheiben braucht man nicht, da auf lichtempfindliche Ziele geschossen wird, die nur Batterie- bzw. Akkustrom verbrauchen. Allein die Kleinkalibermunition kostet beim traditionellen Biathlon 25 bis 40 Cent pro Schuss, was bei üblichen 10000 Schuss pro Saison allein Munitionskosten in Höhe von rund 3000 Euro verursacht. Bemerkenswert ist, dass ein engagierter Hobbysportler im Modernen Biathlon leicht die Trainingsumfänge von Biathlonprofis erreichen kann, nämlich im Jahresschnitt täglich 30 "Schuss" und zwei Stunden Skating-Training - bei Kosten von viellicht 500 Euro im Jahr.
  • Das Regelwerk des Modernen Biathlon ist überschaubar, ausgewogen und so fair und vielseitig wie möglich ausgelegt.
  • Der Moderne Biathlon ist extrem umweltfreundlich, von den Waffen, von den Streckenanforderungen und vom Bau der Biathlon-Anlagen her betrachtet.
  • Offen für jeden: Pazifist? Dies sind keine Waffen, oft sehen sie kaum noch danach aus. Fehlsichtig? Kein Problem, das Regelwerk Moderner Biathlon lässt Zielfernrohre zu und ermöglicht so den Biathlon sogar Fehlsichtigen, die keinen Diopter benutzten können. Senior, Junior, Frau? Die Zielsportgeräte des Modernen Biathlons wiegen nur wenig. Leistungssportler? Kein Problem, man kann sich beim MoBi ungerenzt austoben.

Moderner Biathlon ist in seiner Grundidee tier- und menschenfreundlich, kein Erschrecken durch Knallen, keine Gefahr durch Kugeln. Das Regelhandbuch und die Zielsportgeräte distanzieren sich von herkömmlichen Waffen. Der Moderne Biathlon ist also auch hervorragend im Kindertraining geeignet, ohne eine Hinführung zum Waffengebrauch zu bewirken (kinder- und jugendfreundlich!). Auch Pazifisten sind oft dafür zu begeistern.


Der Moderne Biathlon kann praktisch schon dort beginnen, wo der klassische Biathlon noch lange nicht hin gelangt (zumindest ohne Lichtzielgeräte) ist oder vielleicht auch nie hingelagen wird, denn Moderner Biathlon ist ein völlig ungebundener Sport, der für fast Jedermann geeignet und durchführbar ist! Hinzu kommt - und da werden jetzt auch alle bisherigen Biathlon-Kritiker zustimmen müssen - der Moderne Biathlon hat überhaupt keinen "militärischen" Charakter mehr, er hat den Schritt in eine rein sportliche Betätigung geschafft. Zum Verdruss mancher, aber zur Freude anderer, fällt auch die zwangsläufige Bindung an Schützenvereine völlig weg, da man kein besonderes Trainingsgelände mehr benötigt. Moderner Biathlon ist die vielleicht "reinste" oder konzentrierteste Form der Biathlon-Idee: Eine nun ausschließliche Konzentrationssportart in einer ausgewogenen Kobination mit einer vielseitigen und hochintensiven Ausdauersportart. Es geht ausschließlich um die Ausübung und den Spaß am Sport, nicht um die Förderung von Verbänden, dem Profisport oder im schlimmsten Fall Waffenfetischismus. Vielleicht deswegen ist der Anteil der weiblichen Biathletinnen bei unseren Wettkämpfen mit 25 bis 40 % recht hoch. Moderner Biathlon soll ganz bewusst ein unkommerzieller Sport für Hobbysportler und Amatuere sein und bleiben.
Für den Breitensportler sind neben der Einfachheit dieses Sports, die schlagkräftigsten Argumente der Kostenfaktor und die lange und fast ortsunabhängige Saison. Langfristig gesehen, dürfte der klassische Biathlon mindestens fünf- bis dreißigmal teurer sein (siehe folgender Abschnitt) als der Moderne Biathlon. Dazu kommt im Gegenzug die gut dreimal längere Saison (siehe oben in diesem Abschnitt) für den Modernen Biathlon, da dieser ja nicht auf Schnee und präparierte Pisten angewiesen ist.


Moderner Biathlon, ist die Bezeichnug nicht etwas anmaßend?

Nein, warum? So neu ist die Idee mit Licht zu schießen nicht, das gibt es schon seit vielen Jahrzehnten. Waffenhersteller, die nebenbei Lichtwaffen herstellen, fördern die Entwicklung allerdings nicht besonders engagiert. Weil's nicht knallt und keine Löcher macht, wird es als "Kindersport" verkauft, der eine Übergangslösung zum Umgehen gewisser Mindestalter beim Jugendtraining ist. Und eine gewisse Lobby bremst die Verwendung moderner Technik auch im klassischen Biathlonwettkampfsport, so dass man den herkömmlichen Biathlon leider nicht als sehr aufgeschlossen betrachten darf. Mit Lichtwaffen Biathlon zu machen, bedeutet automatisch Sportgeräte zu benutzen, die zweifellos moderner sind als Projektil-Waffen. Mit den Cross-Skates ist es genauso, sie entsprechen meist nicht dem Reglement für Wettkampf-Rollskier und sind weder Ski noch Inliner. Für die etablierten Interessengemeinschaften gibt da also auch vorerst nichts zu verdienen, dafür aber (leider mit schlechten Argumenten) um so mehr zu meckern. Eindeutig sind aber Cross-Skates so weit entwickelt, dass sie langfristig ein breiteres Publikum ansprechen als als Inliner und Rollski zusammen. Insofern sind Sportgeräte und das Regelement des Modernen Biathlons auf dem neuesten Stand der Zeit. Der Begriff Moderner Biathlon, soll auch gleichzeitig ausdrücken, dass es sich um einen innovativen, kreativen und sehr entwicklungsfähigen Sport handelt, der nichts mit dem Festhalten an "alten Zöpfen" zu tun hat. "Modern" steht hier für eine Weiterentwicklung und automatisch Abweichung vom Traditionellen. Veränderung statt Trägkeit oder sogar Stillstand. Die Bezeichnug Moderner Biathlon darf daher als angemessen gelten. Die Behauptung, dass auch der klassische Biathlon immer mehr auf Lichtschießen umgestellt wird, dürfte nicht besonders verwegen sein und um die Jahre 2016 bis 2018 klar erkennbar werden.
Warum nicht Sommerbiathlon? Weil Sommerbiathlon eine ganz andere Sportart ist (Crosslaufen + Scharfschießen oder Skiroller + Scharfschießen) und weil wir den Modernen Biathlon bereits an allen Monaten des Jahres betrieben haben, nicht nur im Sommer.
Wozu ein Regelwerk für den Modernen Biathlon? Ja, wenn wir alle Englein wär'n! Jeder würde tun mehr oder weniger tun was er will. Auch wenn das zunächst ganz lustig erscheinen mag, Wettkämpfe wären so nicht möglich und bei Haftungsfragen hört der Spaß dann auf. Selbstverständlich hat jede seriöse Sportart ein Regelwerk die sie definiert. Deswegen ist Tennis eben Tennis und Kugelstoßen eben Kugelstoßen und kann nicht verwechselt werden. Seit 2006 gibt es ein öffentlich weiterentwickeltes Regelwerk für den Modernen Biathlon, das kurioserweise gerade von einer kleinen Lobby*bemäkelt wurde, die sich (trotz Aufforderung) weder an der Entwicklung beteiligt hat, noch in der Lage war, die kritisierten Punkte überhaupt zu zitieren. Haben sie das Regelwerk Moderner Biathlon überhaupt gelesen oder stecken am Ende andere Interessen dahinter? Dagegen hilft nur ein konstruktiver Blick nach vorn und weitere kreative Helfer für die Weiterentwicklung des Sports - jeder kann daran teilhaben. * die so genannte Mobbingisten-Lobby



Wo liegen die Gefahren des Modernen Biathlon?

Es klingt weit her geholt, weil elektronisches "Schießen" mit dem scharfen Schießen mit Blei- oder Kunstoffgeschossen techisch nur sehr wenig gemeinsam hat. Vor der sportlichen Seite gibt es sehr wohl Gemeinsamkeiten, von der Gefahrenseite her dagegen NICHT, denn es wird kein Projektil beschleunigt, das eine Gefahr darstellen könnte. Die derzeitigen Lasergewehre sind also keine Waffen, aber je nach Aussehen könnten Probleme mit dem "Anscheinwaffengesetz" auftreten. Dies greift, wenn Objekte die mit Schusswaffen verwechselt werden können, in der Öffentlichkeit so geführt werden, dass sie zumindeset zu einer Erregung öffentlichen Ärgernisses führen. Dies ist dann auch die größte "Gefahr" (die auch ebenso bei Spielzeugwaffen besteht - "Peng, du bist tot..."): Man bekommt dann möglicherweise Ärger, weil man in der Öffentlichkeit scheinbar mit einer scharfen Waffe schießt. Dazu muss sich aber erst einmal jemand aufregen. Und wenn das "Lichtschießen" auffällig genug angekündigt wird, ist dies so gut wie ausgeschlossen und so lange sich niemand trotzdem vor den "Waffen" erschrickt. Die Pauschalregelung nach der allein eine bestimmte knallige Farbe eine "Anscheinswaffe" zur "Nicht-Waffe" macht, ist äußerst praxisfremd, denn demnach könnte man mit einer bunt lackierten Maschinenpistole ungestraft in der Öffentlichkeit herumlaufen. Man schaue sich die vielen bunten (scharfen) Kleinkalibergwehre bei Biathlon an - die Farbe macht sie nicht harmloser. Umgekehrt hätte sich der Ausrichter der Veranstaltung, bei der die Fotos der holzfarbenen Gewehre gemacht wurden (siehe Bilder oben), nach diesem Gesetz strafbar gemacht und das ist noch nicht einmal verjährt. Es leuchtet schnell ein, wie paradox und albern diese Argumentation eigentlich ist. Immerhin gibt es öffentliche Schießbuden mit Luftgewehren, was viel laxer gehandhabt wird. Was soll also diese Diskussion über jene ungefährlichen Lasergewehre, die manchem Hysteriker oder auch den Bremsern unseres Sports solche Angst machen? Doch manche "Licht-Zielsport-Geräte" ähneln schon von vorn herein keiner Waffe. Und der kurze Lichtimpuls, des Lasers der Klasse 1 oder 2, ist ungefährlich für die Augen und schwächer als der vieler Laserpointer. Es geht von den Laser(pseudo)waffen keine Gefahr aus, daher es ist schwierig, sich dagegen zu beschweren, wenn dieses Argument völlig wegfällt.
Technische Entwicklungen, die den Sport gefählich oder gesundheitsschädlich machen würden sollen unbedingt vermeiden werden.

Beim Modernen Biathlon haben "Ausrutscher" keine
schicksalhaften Konsequenzen zur Folge.

Welche Distanzen gibt es?
Für Trainings-, Demonstrations- und Spaßvarianten gibt es keinerlei Einschränkungen. Im Wettkampf "lohnt" der Aufwand eigentlich erst ab einer gesamten Fahrdistanz der Einzelabschnitte von mindestens 3 km und scheint auch unbedingt notwendig zu sein um das Teilnehmerfeld zu entzerren. Bis 8 km spricht man beim Modernen Biathlon von der Sprintdistanz, bis 15 km von der Mitteldistanz und darüber von Langdistanz-Wettkämpfen. Genaueres, besonders die Formeln für ausgewogene Verhältnisse zwischen Distanz- und Trefferzahl, gibt das Regelwerk des Modernen Biathlons an.


Red Dot Leuchtpunktvisier

Blick durch ein Leuchtpunktvisier.
Lichtgewehre gibt es vom Anschütz,
Röhm und MoBi-One.
Was benötige ich für den Modernen Biathlon?

Das Material beschränkt sich auf Cross-Skates (derzeit hautsächlich von Skike oder Powerslide, aber keine Markenbindung), auf Roll-Skating-Stöcke (Langlaufstöcke ohne Schneeteller) und eine Lichtwaffe mit dazu gehörigem Ziel (derzeit von MoBiOne, Röhm oder Anschütz). Die Grundinvestition beläuft sich somit auf rund 850 bis 1100 Euro und liegt damit bei weniger als einem Viertel der Kosten einer gleichwertigen Ausrüstung für den klassischen Kleinkaliber-Biathlon. Mit eingerechnet sind Kosten für den Erwerb des Waffenscheines (WBK) und der Waffen-Sachkundeprüfung und des vorgeschriebenen Waffenschrankes, die beim MoBi gar nicht erst anfallen. Munition, Kosten für den Scheißstand und die Fahrten dorthin sind noch gar nicht mit eingerechnet. Und die laufenden Ausgaben (Munition vs. Batterie!) sind sogar noch erheblich geringer als dieses bereits sehr eindeutige Kostenverhältnis. Sogar mit einem Match-Luftgewehr liegt die Grundinvestition etwa doppelt so hoch wie beim Modernen Biathlon. Es fallen beim Modernen Biathlon hauptsächlich Kosten an für neue Reifen, neue Stockspitzen Batterien oder das Aufladen der Akkus (und das nur selten).
Ausrüstung kannst du im Cross-Skate-Online-Shop kaufen.

Links kann man aus der Athletenperspektive den Blick durch ein modernes und recht "idiotensicheres" Leuchtpunktvisier sehen. Das Zielen ist mit einem teureren Diopter (links unten) kaum schwieriger, mit einem Zielfernrohr sogar leichter.
Rechts: Cross-Skates von Skike - eine sehr sichere und komfortable Weiterentwicklung des klassischen Rollskis.
Möchtest du Cross-Skates, Skikes oder Cross-Skating Ausrüstung kaufen?


Unten kannst du ein Lichtgewehr sehen.
Cross-Skate der Marke Skike
Jetzt nur noch noch ein paar Skistöcke und der Spaß kann beginnen...
Gut geeignet sind Skike V07. Skike VX solo / VX twin, Powerslider XS Path, XC Trail oder CX Trainer.
RG-Light Point von Röhm. Mit Red Dot-Visier und Combat-Griff

Links: Blick durch den Diopter, rechts: Lichtgewehr


Die Zukunft der Modernen Biathlons

Und jetzt kommt das Allerbeste. Die Zukunft liegt in euren Händen! Diese ausdrücklich verbandsfreie Sportart kann von Jedermann organisiert und durchgeführt werden. Sie sollte sich überwiegend über Sponsoren oder Spenden finanzieren und daüber hinaus ohne Profitstreben betrieben werden. Das kann jede Interessengemeinschaft oder jeder kleinere Verein leicht selbst organisieren, völlig dezentralisiert und unabhängig. Hilfen dazu, Erfahrungssammlngen, Listen, Tipps usw. stellen wir gerne kostenlos zur Verfügung, denn unser Anliegen ist es, diesen Sport voranzubringen ohne daran zu verdienen.
Und wahrscheinlich ist der aufmerksame Leser schon von selbst darauf gekommen, die Aktiven des Sports heißen Moderne Biathleten oder kurz MoBiathleten, das klingt ja auch sehr logisch. Modern bedeutet Entwicklung, modern sein heißt die Zukunft zeigen.
Wir hoffen auch, dass das, was sich in der Szene seit 2009 als MoBi-Lüge verbreitet hat, diese Entwicklung nicht ausbremsen kann.


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