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Moderner-Biathlon.de - Moderner Biathlon für Jedermann, ganz ohne Schall und Rauch
MODERNER BIATHLON in Groß-Gerau am 12.9.! | Termine Moderner Biathlon im Forum


Nordic-Cross-Skating + Schießen mit Licht =
Moderner Biathlon, die neue
Sportart für Jedermann
INNOVATIV • KREATIV • MODERN
Die offizielle Website des Modernen Biathlons
Auf dieser Seite wird bereits seit Anfang 2006 die Jedermann-Sportart Moderner Biathlon vorgestellt, die 2005 erfunden wurde. Sie soll eine Informationsquelle für Neugierige und ein Sammelpool für künftige Entwicklungen sein. Biathlon für Jedermann oder Jedermannbiathlon bekommen mit dem Modernen Biathlon eine noch leichter realisierbare Perspektive. Hier ist auch die älteste Erwähnung eines "Regelwerks" zu finden, das seit der Prägung des Begriffs seit 2005 immer weiter entwickelt wurde und gelegentlich zitiert wird. Anregungen und Vorschläge nehme ich immer gern entgegen.   Kontakt:  siehe Impressum


Mit Skikes und Lichtgewehr in der Natur trainieren. Einfacher geht's nicht und doch ist es Biathlon!
Erster Versuch auf einem Waldparkplatz 2005. Damals
noch in ziemlich krummer Anfängerhaltung, aber schon
mit Biathon-Feeling. Die Panik bei den Passanten hielt
sich interessanterweise in Grenzen.
Was ist Moderner Biathlon?

Der Moderne Biathlon oder kurz MoBi entstand aus der Faszination für den klassischen Biathlon, der auf Langlaufskiern und mit Kleinkaliberwaffen ausgeübt wird. Moderner Biathlon ist eine völlig eigenständige Sportart, die keinem Verband der Einzeldisziplinen oder anderen Mehrkampfsportarten untergeodnet sind. Er ähnelt auf den ersten Blick dem klassischen Biathlon (Skilanglauf mit Kleinkaliber-Gewehtrschießen) enorm, aber unterscheidet sich in gewissen Punkten von ihm ganz erheblich. Aus sportlicher Sicht sind die Sportarten zwar fast identisch, was das Material betrifft, jedoch völlig unterschiedlich. Man verwendet beim Modernen Biathlon nämlich, weder Skier, noch Waffen. Wir verwenden sehr zeitgemäße, eben moderne Sportgräte. Die Belastung für die Umwelt durch Blei, Schießpulverdämpfe, Papier-Schießscheiben, Geländeverbrauch für Sportanlagen und Lärm fällt völlig weg. Und das bei vergleichsweise geringen kosten.
Wie denn das? Die Räder unter den Füßen des Biathleten im MoBi-Logo sind ja kaum zu übersehen. Er trägt zwar ein Gewehr, aber trotzdem keine Waffe! Den Unterschied sieht man erst aus der Nähe (nicht auf dem Logo) und er ist doch so wesentlich. Beim MoBi benutzen wir Lichtwaffen, die eigentlich gar keine Waffen sind. Nur es handelt sich weder um tödliche Laserpistolen noch um Laserschwerter sondern um hochpräzise Laser-Zielgeräte in Form von Sportgewehren oder Sportpistolen. Mit der Präzision dieser Geräte, kann keine Schusswaffe mithalten und doch sind sie waffenscheinfrei, weil völlig ungefährlich. Hohe Präzision, kein Gefahrenpoenzial, kein Schall und Rauch, also auch noch umweltfreundlich - das wäre ja Schießsport in seiner reinsten Form und damit der reinste Schrecken für den konventionellen Schießsport und den klassischen Biathlon! Dem möchte ich hier gar nicht widersprechen.
Geschossen wird also mit so genannten Lichtgewehren oder Lichtpistolen (je nach Variante). Das andere Sportgerät sind Skikes oder Nordic-Skates, eine Mischung aus Inline-Skates und Rollskiern, die auf Luftreifen rollen. Die hier gezeigte Sportausrüstung ist eine derzeit scheinbar gut geeignetste Auswahl auf dem Markt, aber das soll natürlich keine Beschränkung auf bestimmte Hersteller sein. Die Grenzen im Regelement lassen noch viel Platz für Entwicklungen, für Tüftler und natürlich auch für andere Sportgerätehersteller.
Die Idee

Ich bin sicher, dass viele Sportinteressierte sich kaum der Faszination von Biathlon-Wettkämpfen entziehen können. Sportlichere Zuschauer juckt es auch sicher, das einmal selbst auszuprobieren. Aber wie, wenn man kein Profi ist oder gerade beim Militär beschäftigt ist? Der klassische Biathlon stempelt sich fast automatisch zu einer Art Elite-Sportart ab. Wie schade! Varianten wie Sommer-Biathlon, der eine Kombination aus Luftgewehrschießen mit dem Crosslauf oder dem Mountainbiken ist, machen den Biathlon einem größeren Publikum zugängig. Die Bewegungssportart wurde dabei aber bereits ausgetauscht und Luftgewehrschießen erfordert mindestens eine Schießanlage. Auch schade, denn das schreckt zum Teil ab und ist wieder etwas entfernt vom Original. Was zum unproblematischen Biathlon für Jedermann fehlte, waren harmlose (!) waffenscheinfreie Waffen und Skier, die bei (fast) jedem Wetter laufen. Ich hatte schon recht früh Ideen, wie das aussehen könnte und experimentierte ein wenig in diese Richtung, musste dann aber doch noch die technische Entwicklung abwarten.

Entwicklung

In der Vorlaufphase 2005 beschäftigte ich mich, zunächst etwas improvisiert, mit dem praktischen Ablauf des Biathlons. Freie "Waffen", aber rechtlich gesehen "Spielzeug" (eigentlich weder das eine, noch das andere) waren damals die so genannten Softair-Waffen. Das sind Spielzeug-Waffen, die ab 14 Jahren gekauft (und verdeckt getragen) werden dürfen und eine gewisse Präzision aufweisen. Damit begann ich zu experimentieren. Als Bewegungssportart, wählte ich den Crosslauf, der Einfachheit halber. Von der Idee Inline-Skates mit Skistöcken anzutreiben oder Rollski zu benutzen, bin ich wieder abgekommen, da diese Arten der Simulation dem Skilanglauf nicht so nahe kam wie Nordic-Skating auf Luftrollen. Auf nicht befestigten Wegen ist man mit Inlinern ebenso aufgeschmissen wie mit Rollskiern. Mit Nordic-Skates kommt man da schon erheblich weiter, also ging der nächste konsequente Schritt in Richtung Cross-Skates und Lichtwaffen. Schon bald nachdem ich das Projekt Moderner Biathlon 2005 begonnen hatte fanden sich Interessenten für diesen Sport und auch technische Unterstützung gab es zwischenzeitlich durch einen deutsch-tschechischen Kader-Biathleten, der mit Eigenkonstuktionen interessante Anregungen schuf. Bald darauf wurden einige Ideen auf der Unterseite "Moderner-Biathlon" auf meiner Personaltrainings-Website veröffentlicht, die sich dann ein Jahr später unter eigenem Namen verselbstständigte.
Das allein war aber trotz vieler Anregungen und zahlreicher werdender Praxisversuche und Probewettkämpfe erst der Anfang. Die Praxis zeigt noch viele mögliche Spielformen und Varianten des Modernen Biathlons auf, die im so genannten Regelwerk eigentlich nur angeschnitten werden. In verschiedenen Messreihen wurden bestimmte Eckwerte ermittelt, innerhalb derer sich der Moderne Biathlon wahrscheinlich zukünftig bewegen wird.
Inzwischen ist die Entwicklung so weit, dass die verwendeten Lichtwaffen (die noch viel weniger Waffen sind) genauer Treffen als Kleinkalibergewehre und die Nordic-Skates simulieren die Langlaufbewegung äußerst realitätsnah. Mit Lichtwaffen und Nordic-Skates sind wir also sportlich so nahe dran am Original wie es kaum näher geht, aber gleichzeitig von den biathlontypischen Problemen weit entfernt. Die fast völlige Unabhängigkeit von den Jahreszeiten, insbesondere vom Schnee und von den konventionellen Biathlonanlagen macht die Verbreitung des Modernen Biathlons leicht. Klingt doch von der sportlichen Seite her ziemlich gut, oder?
Die künftige Entwicklung läuft klar weg vom herkömmlichen Schießsport. Besonders auch die "Waffen" werden in Zukunft auch immer weniger wie solche aussehen und werden auch auf Grund der Verwechslungsgefahr mit "Anscheinswaffen" diesen bald kaum noch ähneln.

Vorteile
  • Lichtwaffen sind in jeder Hinsicht einfach und ungefährlich zu handhaben und dazu noch sehr zuverlässig Ladehemmungen kennen sie nicht. Nur leere Batterien oider Akkus.
  • Auf das liegende Schießen wird manchmal ganz verzichtet, damir sich niemand bei Kälte oder Nässe auf den Boden zu "werfen" braucht. Bodenmatten, Armriemen und zwei verschiedene Zielgrößen werden dann überflüssig.
  • Air-Cross-Skates (mit Luftreifen) sind leichter zu beherrschen als Skier und deutlich sicherer als Rollskier. Ihr Einsatzgebiet ist mindestens viemal größer als der von Skates oder Rollskieren mit Kunstoffrollen.
  • Das Wetter in Mitteleuropa lässt jährlich ein 10- bis 12-monatiges Training auf Cross-Skates zu. Warmes Wetter "versaut" also keinen Wettkampf mehr - im Gegenteil, Modernen Biathlon im Sommer macht besonders den Zuschauern noch mehr Spaß. Zudem ist man unabhänig von Loipen, Pisten oder präparieten Skatingstecken.
  • Zum Lichtschießen braucht man keinen Waffenschein und kein Schießgelände und noch nicht einmal besondere Vorsichtsmaßnahmen. Laserpointer sind vielfach gefährlicher, sofern man davon überhaupt sprechen kann.
  • Es gibt keine Altersbegrenzungen für die Benutzung von Lichtwaffen. Die Kosten sind minimal. Nordic-Skates/Cross-Skates kosten so viel wie ein paar relativ billige Langlaufskier mit Schuhen und Bindung. Auch ein Lichtgewehr ist kaum teurer als ein günstiges Sport-Luftgewehr. Munition und Papier-Schießscheiben braucht man nicht, da auf lichtempfindliche Ziele geschossen wird, die nur Batterie- bzw. Akkustrom verbrauchen. Allein die Kleinkalibermunition kostet beim trditionellen Biathlon 25 bis 40 Cent pro Schuss, was bei üblichen 10000 Schuss pro Saison allein Munitionskosten in Höhe von mehr als 2600 Euro verursacht.
  • Das Regelwerk ist überschaubar, ausgewogen und so fair und vielseitig wie möglich.
  • Der Moderne Biathlon ist extrem umweltfreundlich, von den Waffen, von den Streckenanforderungen und vom Bau der Biathlon-Anlagen her betrachtet.
Der Moderne Biathlon kann praktisch schon dort beginnen, wo der klassische Biathlon noch lange nicht hin gelangt ist oder vielleicht auch nie hin gelagen wird, denn Moderner Biathlon ist ein völlig ungebundener Sport, der für fast Jedermann geeignet und durchführbar ist! Hinzu kommt - und da werden jetzt auch alle bisherigen Biathlon-Kritiker zustimmen müssen - der Moderne Biathlon hat überhaupt keinen militärischen Charakter mehr, er hat den Schritt in eine rein sportliche Betätigung geschafft. Zum Verdruss mancher, aber zur Freude vieler, fällt auch die zwangsläufige Bindung an Schützenvereine völlig weg, da man kein besonderes Trainingsgelände mehr benötigt. Moderner Biathlon ist die vielleicht "reinste" oder konzentrierteste Form der Biathlon-Idee: Eine ausschleißliche Konzentrationssportart in einer ausgewogenen Kobination mit einer vielseitigen und hochbelastenden Ausdauersportart. Es geht ausschließlich um die Ausübung und den Spaß am Sport, nicht um die Förderung von Verbänden, dem Profisport oder gar Waffenfetischismus. Vielleicht deswegen ist der Anteil der weiblichen Biathleteinnen bei unseren Wettkämpfen mit 25 bis 40 % recht hoch. Moderner Biathlon soll ganz bewusst ein unkommerzieller Sport für Hobbysportler und Amatuere sein und bleiben.
Für den Breitensportler sind neben der Einfachheit dieses Sports, die schlagkräftigsten Argumente der Kostenfaktor und die lange und fast ortsunabhängige Saison. Langfristig gesehen dürfte der klassische Biathlon mindestens fünf- bis dreißigmal teurer sein (siehe folgender Abschnitt) als der Moderne Biathlon. Dazu kommt im Gegenzug die gut dreimal längere Saison (siehe oben in diesem Abschnitt) für den Modernen Biathlon, da dieser ja nicht auf Schnee und präparierte Loipen angewiesen ist.


Moderner Biathlon, ist die Bezeichnug nicht etwas anmaßend?

Nein, warum? So neu ist die Idee mit Licht zu schießen nicht, das gibt es schon seit vielen Jahrzehnten. Waffenhersteller, die nebenbei Lichtwaffen herstellen, fördern die Entwicklung allerdings nicht besonders engagiert. Weil's nicht knallt und keine Löcher macht, wird es als "Kindersport" verkauft, der eine Übergangslösung zum Umgehen gewisser Mindestalter beim Jugendtraining ist. Und eine gewisse Lobby bremst die Verwendung modererer Technik auch im klassischen Biathlonwettkampfsport, so dass man den herkömmlichen Biathlon leider nicht als sehr aufgeschlossen betrachten darf. Mit Lichtwaffen Biathlon zu machen, bedeutet automatisch Sportgeräte zu benutzen, die zweifellos moderner sind als Projektil-Waffen. Mit den Cross-Skates ist es genauso, sie entsprechen nicht dem Reglement für Wettkampf-Rollskier und sind weder Ski noch Inliner. Für die etablierten Interessengemeinschaften gibt da also auch vorerst nichts zu verdienen, dafür aber (mit schlechten Argumenten) um so mehr zu meckern. Eindeutig sind aber Cross-Skates so weit entwickelt, dass sie langfristig ein breiteres Publikum ansprechen als als Inliner und Rollski zusammen. Insofern sind Sportgeräte und Regelement das Modernen Biathlons auf dem neuesten Stand der Zeit. Der Begriff Moderner Biathlon, soll auch gleichzeitig ausdrücken, dass es sich um einen innovativen, kreativen und sehr entwicklungsfähigen Sport handelt, den nichts mit dem Festhalten an "alten Zöpfen" zu tun hat. Die Bezeichnug Moderner Biathlon darf daher als angemessen gelten.



Wo liegen die Gefahren des Modernen Biathlon?

Es klingt weit her geholt, weil elektronisches "Schießen" mit dem scharfen Schießen mit Blei- oder Kunstoffgeschossen nur wenig gemeinsam hat. Vor der sportlichen Seite her JA, von der Gefahr her NEIN, denn es wird kein Projektil beschleunigt, das eine Gefahr dartellen könnte. Die derzeitigen Lasergewehre sind also keine Waffen, aber je nach Aussehen könnten Probleme mit dem "Anscheinwaffengesetz" auftreten. Dies greift, wenn Objekte die mit Schusswaffen verwechselt werden können, in der Öffentlichkeit so geführt werden, dass sie zur einer Erregung öffentlichen Ärgernisses führen. Dies ist dann auch die Größte "Gefahr": Man bekommt möglicherweise Ärger, weil man in der Öffentlichkeit scheinbar mit einer scharfen Waffe scheißt. Dazu muss sich aber erst einmal jemand aufregen. Und wenn das "Lichtschießen" auf Schildern angekündigt wird, kann dies so gut aufgeschlossen werden, so lange sich kein Analphabet von den "Waffen" erschrickt. Manche "Licht-Zielsport-Geräte" ähneln schon von vorn herein keiner Waffe. Und der kurze Lichtimpuls, des Lasers der Klasse 1, ist ungefährlich für die Augen und ist schwächer als der vieler Laserpointer.


Red Dot Leuchtpunktvisier

Blick durch ein Leuchtpunktvisier
Was benötige ich für den Modernen Biathlon?

Das Material beschränkt sich auf Cross-Skates (derzeit hautsächlich von Skike oder Powerslide, aber keine Markenbindung), auf Roll-Skating-Stöcke (Langlaufstöcke ohne Schneeteller) und eine Lichtwaffe mit dazu gehörigem Ziel (derzeit von den Firmen Röhm oder Anschütz). Die Grundinvestition beläuft sich somit auf rund 850 bis 1100 Euro und liegt damit bei weniger als einem Drittel der Kosten einer gleichwertigen Ausrüstung für den klassischen Biathlon. Nicht mit eingerechnet sind Kosten für Schießanlagen, den Erwerb des Waffenscheines und der Munition - Kosten die beim Modernen Biathlon gar nicht erst anfallen. Somit sind die laufenden Kosten im Verhältnis noch erheblich geringer als dieses bereits sehr eindeutige Kostenverhältnis. Es fallen beim Modernen Biathlon hauptsächlich Kosten an für neue Reifen, neue Stockspitzen Batterien oder das Aufladen der Akkus (und das nur selten).
Ausrüstung kannst du im X-Skating Online-Shop kaufen.

Links kann man aus der Athletenperspektive den Blick durch ein modernes und recht "idiotensicheres" Leuchtpunktvisier sehen. Das Schießen mit einem teureren Diopter ist aber kaum schwieriger und etwas dichter am Original.
Rechts: Cross-Skates von Skike - eine sehr sichere und komfortable Weiterentwicklung des klassischen Rollskis. Möchtest du Cross-Skates, Skikes oder Cross-Skating Ausrüstung kaufen?
Unten kannst du ein Lichtgewehr sehen.
Cross-Skate der Marke Skike
Jetzt nur noch noch ein paar Skistöcke und der Spaß kann beginnen...
RG-Light Point von Röhm. Mit Red Dot-Visier und Combat-Griff

Links: Blick durch den Diopter, rechts: Lichtgewehr



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