Tools für Veranstalter
Projekt
Open MoBi
ist offen, fair und kostet den Nutzter nichts.
Damit der Sport aus Spaß betrieben wird, und nicht aus Spa$$...
hier kostenlose Downloads, Projektplan, Workshop-Aufbau...
Warum Tools für Veranstalter?
In vielen Sportarten gibt es vom jeweils zuständigen Sportverband Hinweise und Unterlagensammlungen für Veranstalter von Wettkämpfen und wettkampfähnlichen Veranstaltungen. Der Moderne Biathlon ist "verbandsfrei", daher soll MODERNER-BIATHLON.DE diese kleine Aufgabe hier stellvertretend statt eines Verbandes übernehmen. Und das Beste: Es kostet nichts, noch nicht einmal Verbandsbeiträge oder Bürokratismus. Diese Sammlung wird seit 2006 ständig ergänzt und korrigiert, ist aber erst seit 2010 veröffentlicht.
Zwei Bitten jedoch
: Erstens, bitte teilt uns eure Erfahrungen und Verbesserungsvorschläge mit und zweitens, weist bitte auf den veröffentlichen Unterlagen auf
www.Moderner-Biathlon.de
hin, damit hier möglichst viele weitere Erfahrungen gesammelt und von weiteren Veranstaltern genutzt werden können. Nur wenn sich das Know-How weiterhin hier bündelt, kann der Sport zügig vorankommen. Eigenbrödlertum und Monopolismus sind bei einer jungen Sportart völlig fehl am Platze!
Warum hier so offen Informationen verbreitet werden?
Warum nicht? Es ist vor allem meine Neugier und das Interesse sowie meine Freude daran diesen spannenden Sport weiterzuentwickeln. Ich habe in den ersten Jahren tausende Euro dafür ausgegeben ohne die Erwartung, dass auch nur ein Euro "zurück kommt". Warum sollen dann noch andere Zeit und Geld investieren, für Dinge, die schon getan sind? Wer jetzt anfängt, kann und soll es leichter haben. Dieser Spaß am Fördern und Entwickeln, am Teilen und Abgeben, sind für mich Antrieb genug.
Ich wünsche euch viel Spaß und Erfolg bei eurem eigenen Modernen Biathlon!
Frank Röder
Downloads
Bitte bei der Veröffentlichung der Unterlagen angemessen auf
www.Moderener-Biathlon.de
hinweisen (z.B. kleiner Aufdruck). Soviel "Werbung" sollte schon sein, damit diese kostenlose Erfahrungssammlung weiterhin wachsen und gedeihen kann.
1 - Das
Veranstalter Handbuch Moderner Biathlon
, Ideensammlung, Regelwerk und Leitfaden zugleich
2 - Plakat-Vorlage für eine Veranstaltung Moderner Biathlon
3 - Beispiel für einen Teilnehmer-Handzettel
4 - Beispiel für ein Hinweisblatt für Besucher und Spaziergänger
Der Projektplan oder Countdown zu einer Veranstandung
(Quelle: CD-ROM "Cross-Skating Trainer", V 4.6 Kapitel 16
Hinweise für Verantalter
)
Grob kann man das den "umgekehrten Zeitplan" einer Sporveranstaltuing folgendermaßen einteilen:
Minus 6 bis 18 Monate: Klären der Groborganisation, Sponsorensuche, Entwurf der Ausschreibung, Genehmigung bei den Cross-Skating-Landesverbänden einholen (sofern es sie gibt, ist aber nicht oblogatorisch), Ausschreibung erstellen, Vorankündigungen in Veranstaltungskalendern und im Internet.
Genehmigungen einholen bei (oft mehrfach, wenn die Wettkampfstrecke überregional ist) bzw. Information geben an:
• Eigentümer und/oder -pächter vom Veranstaltungsgelände
• Anwohner oder Eigentümer von Wegen, sofern Durchfahrtsgenehmigungen eingeholt werden müssen
• Gemeinde und Landratsämter
• Wasserwirtschaftsämter, sofern betroffen
• Feuerwehr und Polizei
• DRK oder andere Rettungsdienste
• Technisches Hilfswerk (THW), sofern beteiligt
Minus 8 bis 3 Monate: Genaue Festlegung der Strecken, Ortsbesichtigung mit den Ressortleitern, intensiver Versand von Ausschreibungen bzw. massive Internetwerbung, angrenzende Gemeinden über den Streckenverlauf informieren.
Minus 6 bis 3 Wochen: Detailliertere Werbung in allen zugänglichen Medien starten, bei zu geringer Meldungszahl: Ausschreibungen bei anderen Veranstaltungen auslegen und lokale Vereine informieren, angrenzende Gemeinden nochmals über Streckenverlauf informieren.
!!!
Eure Veranstaltung kann trotzdem mit anderen Veranstaltungen kollidieren/konkurrieren, die traditionell nicht genehmigungspflichtig sind oder bereits genehmigt sind: Hochzeiten, Straßenfeste, Beerdigungen, Lauftreffs, Radtouristikfahrten usw.. Dies kann manchmal erst kurzfristig und über sensible Beziehungen festgestellt werden.
Minus 15 bis 7 Tage: Generalprobe mit den Ressortleitern und weiteren wichtigen Helfern, Einkauf von Materialien und Preisen.
Minus 1 bis 2 Tage: Vorbereitungen vor Ort, wichtige Materialien deponieren, Strom und Wasserversorgung sichern, Verpflegung kaufen.
Minus 8 bis 6 Stunden: Aufbau der Laser-Zone und gegen Feuchtigkeit sichern, Streckenabsperrungen außerhalb bereitstellen (noch nicht sperren).
Minus 5 bis 3 Stunden: Aufbau beenden, Zeitnahme einrichten (kurzer Probelauf), Beschilderung für Teilnehmer ausstellen.
Minus 180 bis minus 90 Minuten: Teilnehmeranmeldung und -einweisung, Permanente Durchsagen über: Parken, Wettkampfbesprechung und Wichtiges, Check-In Wettkämpfer.
Minus 80 Minuten bis 50 Minuten: Wettkampfbesprechung
Minus 45 Minuten; Check-In beenden, Teilnehmer zur Startvorbereitung auffordern, die ersten Helfer vor Ort fahren, Rettungsdienste / Polizei / Schiedsrichter einweisen.
Minus 40 Minuten: Laser-Zone sperren!
Minus 30 Minuten: Absolute Bereitschaft am Start, Durchsagen in dringlichem Tonfall an die Teilnehmer zur Startvorbereitung (bei Kleinveranstaltungen etwas später).
Minus 15 Minuten: Verkehrswege und Übergangszonen (Start-Ziel/Laserzone...) nochmals sichern, Zeitnahme ist bereit.
Minus 10 Minuten: Letzte Aufforderung den Startbereich aufzusuchen, von jetzt ab Dauerdurchsage zur Bindung aller Anwesenden an den Startbereich, letzter Check der Starthelfer.
Start! Plötzlich ist am Start erstaunlich wenig zu tun - Aktivitätsvakuum vor Ort. Die Zeit nutzen um die Helfer zu aktivieren - vor Ort und draußen auf der Strecke (über Handy oder Funk). Jeweils die von den Teilnehmern angesteuerten Abschnitte "aktivieren" und nach endgültiger Passage und grünem Licht durch den Besenwagen "deaktivieren" bzw. Schließe. Keine Helfer auf der Strecke
vergessen
.
Im Zielbereich über Rennverlauf informieren und erste Teilnehmer ankündigen. Sieger zum Interview abfangen. Unbedingt abklären, ob alle Teilnehmer aus den einzelnen Streckenabschnitten zurückgekehrt sind.
Zielschluss nach dem letzten Teilnehmer (oder nach angekündigtem Zeitlimit). Ganz wichtig: Im Ziel dürfen höchstens "Finisher-Andenken", keine spotlichen Ehrenpreise verliehen werden, dies geschieht bei der Siegerehrung,
sofern niemand diqualifiziert wurde
!
Zielschluss plus 30 Minuten: Disqualifikationsprotokoll aushängen. Unterhaltungsprogramm für die wartenden Finisher beginnen (Tombola usw.).
Schnellstmöglich Ergebnislisten veröffentlichen und mit der Siegerehrung beginnen.
Folgewoche: Nochmals ausdrücklichen Dank an alle Helfer, Sponsoren und Förderer (Gemeinde) ausdrücken. Presseberichte und Ergebnislisten versenden. Helferfete organisieren.
Grobstuktur eines Workshops
Zwar kann man durch Ausprobiern beim Modernen Biathlon nichts Schlimmes anstellen, aber ein guter Service vor einer Veranstaltung ist immer eine umfassende Einweisung der Teilnehmer in Form eines Workshops. Als Grundlage sollten die Teilnehmer allerdings zumindest solide Grundkenntnisse im Cross-Skating mitbringen, schließlich soll man sich ja später unter wettkampfähnlichen Bedingen bewegen.
1) Schießübung: Lichtzielanlage erklären und einstellen, Regeln des Modernen Biathlons erklären, Zielübungen
2) Optimale Zielgröße oder -entfernung ermitteln: Die Teilnehmer sollen weder unter- noch überfordert werden
3) Cross-Skating Grundtechniken überprüfen und notigenfalls korrigieren
4) Übungs-Parcours aufbauen, einstellen, besprechen
5) Biathlon-Übungsdurchgänge: 2 bis 4 mal, evtl. mit Video, zunächst langsam
6) Biathlondurchführung (Übung oder Wettkampf): Streckelänge nach Absprache
7) Analyse der Videos vom Wettkampf
8) Danach: Trainingsplanung