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| Eine Art von VERBRAUCHER-SCHIKANE: DHL Paketmarken-Aktion ist eine Zumutung Wenn Sportler etwas versenden, dann richtig. Was nicht in eine E-Mail, passt, erfordert oft gleich richtigen Paketversand (Radhelme, Ersatzteile...). In den Postfilialen werden dezeit 3er-Paketschein Bundels verkauft für die man ein viertes Paket kostenlos versenden kann (können soll). Für den, der Zeit im Überfluss und kostenlos zur Verfügung hat, mag das stimmen, irgendwann kommt man womöglich wirklich zu seinem Bonus-Paketversand. Nur schnell ging es bei mit ganz und gar nicht, nach mehr als 1,5 Stunden Zeitaufwand musste ich die Aktion als erfolglos abhaken. Über einen Code sollte im Internet per PDF-Dokument ein Ausdruck möglich sein. Pustekuchen, geht nicht! Nach zwei E-Mails und 25 Minuten diskutierter Zeitverschwendung am Filialschalter konnte mir keiner eine Alternativlösung abieten. Selbst die Rücknahme der Paketscheine wurde verweigert (Filiale Groß-Gerau). Die Zusendung von "echten" Paketscheinen scheint ebenso eine undenkbare Alternative für DHL zu sein. Die Werbeaussage stimmt auch dann nicht, wenn alles, so wie versprochen, funktioniert, denn ein vierter Paketschein ist ja nicht im Beutel. Der Bundle-Aufkleber und die Werbeaufstelle sagen: "Das DHL Frühlingsangebot: Gratis für Sie eine Paketmarke!" und "+ 33% mehr für ihr Geld". Das stimmt so, ganz und gar nicht nicht!!! Von Einlösung per Internet ist dort keine Rede, wer keines hat, geht leer aus, beim dem es nicht funktioniert ebenfalls (keine Rücktausch der Paketmarken und auch sonst keine Alternative in Aussicht). Langes Telefonieren und Diskutieren hat bis jetzt nicht gefolfen (habe ich völlig Unrecht oder die schlechteren Argumente???), jetzt bin ich gespannt, was der Filialleiter auf meine schriftliche Beschwerde anwortet. Vier Tage später: Keine Antwort. Ich versuche den Code jetzt erneut bei dem DHL-Mitarbeiter, der sich wegen des defekten (?) Codes bei mir per E-Mail und Telefon gemeldet hatte, einzulösen. An das Problem sollte er sich nach noch erinnern können. Scheint er auch, denn er fragt nach dem Absender und dem Empfänger des Paketes. Jetzt bräuchte er mir ja nur die damit vorbereitete PDF-Datei zu senden ... macht er aber nicht, vielleicht kann er auch nicht oder er will nicht. Die Adressangaben von mir zu verlagen war folglich eine reine Schikane, denn ich erhalte lediglich einen neuen Code! Und wer ist so dumm und rennt zweimal hintereinander gegen die Wand? ICH! Mir der freundlichen Hilfe von DHL ist das gar kein Problem: SELBSTVERSTÄNDLICH funktioniert der neue Code nicht, selbst verständlich war alles für die Katz. Ich werde das Gefühl nicht, dass sich da irgendwo einer ins Fäustchen lacht. Nach dieser Rückversicherung, dass hier eine werbemäßige Falschaussage verkauft wird und der Gewissheit, dass von Seiten der DHL nichts dagegen unternommen wird, lokalisieren wir hier klaren Fall von rausgeschmissenem Geld. Im Kombination mit der enormen Zeitverschwendung spricht der Volksmund von Verbraucherverarschung, der Jurist hingegen von unlauterem Wettbewerb. Daher: Finger weg vom 4 bekommen, nur für 3 zahlen-Bundle. Sechs Tage später: Klarer Fall. Da sich DHL nicht rührt, interessiert sich dort offenbar niemand für die Kundenbedürfnisse oder dafür, dass eingehalten wird, was DHL in der Werbung verpricht. Mir fällt in diesem Zusammenhang ein, dass die Post einmal damit geworben hat, dass 99 % der Briefe am nächsten Tag schon beim Empfänger seien. Meine Anfrage, wie das möglich sei, wenn nachweislich nur 97 % meiner Breife den Empfänger überhaupt erreichen, habe ich bei jetzt nicht beantwortet bekommen. Noch heute werde ich weitgehend zu den anderen Paketdiensten wechseln. Wer sein Glück versuchen möchte, kann hier bis 30.6. zur Gratis-Paketfrankierung einen der folgenden Codes eingeben: BSWU7H6Y, FGUXSDEK, 5MHW3CQK, RE9G8R6A, L8M4SCZ Keine Gewähr für Funtionsfähigkeit, bei mir geht es nicht, aber es wäre schön, wenn die ohnehin bezahlten Codes nicht verfallen und sich DHL ins Fäustchen lacht. Frank Röder
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Seeschwimmen in Langener See am 25. Juni 2005 (1,5 bis 3,8 km) Schon 2005 haben 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Trainingsschwimmen im Langener Waldsee absolviert. Wer möchte, kann Wettkampfehrgeiz entwickeln, was besonders die von Jens Dürer vorgelegte Tagesbestzeit von 51:20 Min. aus dem Vorjahr. Außer den 3,8 km können auch 2,5 und 1,5 km auf der GPS-vermessenen Rundstrecke (bis zu 6 Runden) geschwommen werden. Diese Aktion ist eine Trainingsveranstaltung und findet auf eigene Gefahr statt. Mehr Infos dazu und weitere Termine stehen in Kürze unter Veranstaltungen. |
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Kanadierin Lisa Bentley vor Nina Eggert (ehem. Fischer) Normann Stadler gewinnt Opel IRONMAN GERMANY - Sieg durch Radleistung Offizielle Pressemittelung Der Mannheimer Normann Stadler und Lisa Bentley aus Kanada haben den 4. Opel IRONMAN GERMANY (3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen) in Frankfurt gewonnen. Stadler setzte sich auf der Radstrecke allein ab und lief anschließend einem nie ernsthaft gefährdeten Sieg in 8:20:50 Stunden entgegen. Bei den Damen übernahm Lisa Bentley nach einem Drittel der Laufstrecke die Führung von Nina Eggert, die vor Imke Schiersch Zweite wurde. Schon zu Beginn der Radstrecke unterstrich Normann Stadler seine Ambitionen, endlich einen großen Sieg auf deutschem Boden einzufahren. Dem bekannten Raddruck des letztjährigen Hawaii-Siegers konnten nur der Freiburger Steffen Liebetrau und der Vorjahres-Zweite Cameron Brown aus Neuseeland etwas entgegensetzen. Als Zehnter nach dem 3,8 km langen Schwimmen in 49:39 Minuten im Langener Waldsee fuhr Stadler auf den beiden hügeligen Runden im Frankfurter Nordosten trotz eines Sturzes mit 4:28:19 Stunden die deutlich schnellste 180-km-Radzeit und erarbeitete sich damit einen komfortablen Vorsprung von rund 16 Minuten auf seinen ärgsten Verfolger, den Neuseeländer Cameron Brown. Mit einem soliden Marathonlauf, in dem Stadler in 2:58:57 Stunden nicht mehr an seine Leistungsgrenze gehen musste, sicherte sich der Mannheimer seinen ersten Sieg bei einem großen deutschen Langstreckenrennen in 8:20:50 Stunden. Zweiter wurde zum dritten Mal in Folge Cameron Brown in 8:28:39 Stunden vor dem wiedererstarkten Markus Forster in 8:30:22 Stunden. "Es ist ein schönes Gefühl, eines der größten Rennen der Welt gewonnen zu haben. Nach Hawaii bin ich sehr selbstsicher geworden. Meine Trainingsleistung der letzten Wochen war sehr gut, die musste ich nur abrufen. Aber es war auch für mich ein sehr harter Tag, ich war ja ziemlich allein da vorn." Cameron Brown war mit seinem zweiten Platz zufrieden: "Es ist sehr hart, gegen die Deutschen in Deutschland anzutreten. Aber ich bin gern hier, denn dieses Rennen ist neben Hawaii das beste der Welt." Bei den Damen führte Nina Eggert das Rennen ab den ersten Schwimmmetern lange an. Nach 49:26 Minuten lag sie sogar an sechster Stelle im 2.000-köpfigen Starterfeld des deutschen Qualifikationsrennens für den Ironman auf Hawaii. Auf dem Rad kamen Eggerts Verfolgerinnen Lisa Bentley und Imke Schiersch der Neu-Hessin zwar näher, doch Eggerts Vorsprung hielt auch über die Radstrecke hinaus bis zum zwölften Laufkilometer, bis die Kanadierin schließlich die Führung übernahm. Lisa Bentley siegte am Ende deutlich in 9:15:31 Stunden vor Eggert (9:26:22 Stunden) und Imke Schiersch (9:36:03 Stunden), die ihren dritten Platz aus dem Vorjahr bestätigte. "Ich wusste, dass Lisa mich irgendwann überholen würde", sagte Nina Eggert nach dem Rennen, "aber ich war sehr froh, dass das erst so spät passierte." Lisa Bentley war mit ihrem Rennverlauf hoch zufrieden: "Ich wusste, dass Nina auch sehr schnell laufen kann, daher war ich froh, dass mein Rückstand nach dem Radfahren nicht so groß war." Ergebnisse Damen 1. Lisa Bentley (Kanada) 9:15:31 2. Nina Eggert (Schöneck) 9:26:22 3. Imke Schiersch (Nürnberg) 9:36:03 4. Heidi Jesberger (Assamstadt) 9:49:19 5. Nine Schneider (Siegen) 10:14:27 6. Nicole Best (Groß-Gerau) 10:16:57 Herren 1. Normann Stadler (Mannheim) 8:20:50 2. Cameron Brown (Neuseeland) 8:28:39 3. Markus Forster (Burgoberbach) 8:30:22 4. Hektor Llanos Burgera (Spanien) 8:38:43 5. Frank Vytrisal (Darmstadt) 8:41:24 6. Jürgen Zäck (Vallendar) 8:44:22 Pressestelle der Deutschen Triathlon Union
Ironman Germany 2005: Besser, aber nicht so gut, wie offiziell dargestellt Pannen gibt es immer und sogar einer superteuren Veranstaltung dürfte man durchaus kleinere Fehler durchgehen lassen. Doch der Ironman Germany gibt nicht nur "Meckerern" wie mir eine große Angriffsfläche, auch Teilnehmer die guter Dinge an den Start gegangen waren wurden enttäuscht. Ich spreche nicht von der zufriedenen Masse, sondern von KO-Kriterien, die den Wettkampf und das Leben einzelner gefährdert haben. Bringen wir es hinter uns um dann zum Lob überzugehen: • Die Rettungskette ist mangelhaft! Streckenposten die einen Rettungswagen mit Blaulicht (der Patient hatte ein akutes Lungeödem) nicht über die Kreuzung lassen, gehören nicht nur als Helfer ausgeschlossen, sondern strafrechtlich belangt! • Den Trubel am Heilsberg (so der offizielle Name!) in Bad Vilbel empfindet ein Teil der Teilnehmer als ein riesengroßes Erlebnis, ein weiterer Teil findet die Stimmung ganz nett, anderen ist es egal und für manche war es eine persönliche Katastrophe. Nicht nur Normann Stadler musste wegen "Staus" vom Rad, viele (ich konnte allein fünf innerhalb von 30 Minuten zählen) stürzten, kollidierten oder strauchelten in der künstlichen Verengung am Heilsberg. Muss es denn unbedingt sein, dass an einem Berg, an dem viel überholt wird und manche Teilnehmer versuchen sich zu verpflegen, teilweise nur 1,50 m Wegbreite für die Sportler zur Verfügung stehen? Das ist nur die Hälfte einer Fahrspur und 3 bis 4 weist die Straße auf. Wer möchte schon Tour de France-Verhältnisse, wo fanatsiche Fans sich scheinbar an allem abreagieren, was ihnen begegnet? Offizell wurde die Radstrecke immerhin als überwiegend verkehrsfrei beschrieben. • Die Lärmkulisse war unertträglich. Rettungswagen und Schiedsrichter waren dadurch unhörbar. Zudem war der Kommentator am Main auf die Dauer nervenaufreibend (ohne Punkt und Komma mit reichlich Eigenwerbung) • Die gefährlich hohe Teilnehmerdichte. Nicht umsonst schreiben alle nationalen Verbände eine maximale Startgruppengröße von 500 Personen vor. Dies ist aber nicht dem Veranstalter anzulasten, sondern dem Ironman Marken-Inhaber. Positives: • Pünktlicher Start ohne Countdown (eine überraschte Kajakfahrerin wurde sogar spontan "untergemischt") • Genaue Distanzen! Diesmal stimmte die Schwimmdistanz und die paar hundert Meter mehr auf der Radstrecke sind immer noch vielfach genauer als einst Roth oder andere Langdistanzen. • Umfassende Berichterstattung. Auch wenn der Ironman Germany der bisher spektakulärste europäische Triathlon gewesen sein mag, solange sich immer wieder gewisse Knock-Out-Kriterien nicht bewältigen lassen, wird er wohl keine Sportgeschichte schreiben. |

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Kai Hundertmarcks Einstieg in den Triathlon ist gelungen! Kai Hundersmarcks Einstieg in den Triathlonsport wurde von den Fans der Region mit Spannung verfolgt. Kaum Zweifel bestanden an seinen Fähigkeiten auf dem Rad und seinem Vorhaben eine hervorragende Zeit auf dem Rad zu erreichen (4:29). Mit seinen Laufleistungen hatte er seit seinem Halbmarathondebüt (1:18!) sogar Fachleute verblüfft und setzte sie mit seinem 3:22-Marathon beim Ironman Germany hervorragend um. Auch konnte Kai Hudertmarck sein inzwischen recht hohes Leistungsniveau beim Schwimmen gut einsetzen (1:00). Bei einem speziellen Training im Rahmen des Open-Water-Workshops im Langener Waldsee machte er sich mit dem größten See der Region vertraut und führte danach einen flotten Wechsel auf das Rad vor. Sein Ziel in Frankfurt die Hawaii-Qualifiktation zu erreichen, realisierte Kai mit sattem Zeitpolster: Eine Endzeit von 8:56 Stunden ist ein glanzvoller Einsteig des Lokalmatadors! Seine Fans bejubelten ihn im Ziel mehr als alle anderen Teilnehmer. Links sieht man Kai Hundertmarck auf seiner neuen Zeitfahrmaschine und seinem neuen Outfit. Rechts ist Kai zu sehen bei seinen Vorbereitungen zum Training im Langener Waldsee, wo auch der Ironman Germany stattfindet. Die Gesamtkoordination von Kai Hundertmarcks Triathlon-Training wurde und wird von Personaltraining-Rhein-Main übernommen. Mehr dazu hier! |
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| Computer News Neues von Scandisk Wer genau hinschaut, kann die neueste Verbesserung bei Microsofts Programm SCANDISK erkennen: Jetzt wird über den Bildschirm hinaus geprüft, wie in diesem Fall bis 133 % !!!. Ich hatte einen Festplattendefekt und dies ist wirklich keine Fotomontage, sondern der erste Beweis für WYSIMTWYG (What You See Is More Than What You Get). Trullala und hallo, oder was? |
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| Babbelon Online-
Übersetzer Hessische Sprachwissenschaftler arbeiten derzeit im Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen an einer Neuauflage des beliebten Online- Übersetzungsprogramms. Im Keller einer Äbbelwoi-Kneipe entsteht in geheimer Projektarbeit die erste "anderssprachige" Variante des deutsch-englischen Software-Renners. Das Programm kann deutschsprachige Texte fließend ins Hessische übersetzen und wird als BABBELON 1.0 auf den Markt kommen. |
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Bills neue Masche: "Mehr Spaß bei der Arbeit" Mehr Spaß verspricht Windows 95, wenn es bei einer der vielen notwendigen Neuinstallationen abkackt. Für immer, wie sich bei diesem finalen Runtime-Error bei mir gezeigt hat. Auch dies ist wieder ein Original-Screenshot. Per Digitalkamera! Ein absolutes MUSS für Windows- Benutzer, dann haben wenigstens die Freunde über Windows was zu lachen... . Na ja, so hat es wenigstens im Nachhinein Spaß gemacht. |
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| Triathlon-Szene Vaseline! Wie sagte der erfahrene Triathlet vor dem Schwimmstart zu seinem unerfahrenen Sportsfreund, der sich bei ihm über seine klebrigen orangefarbenen Achseln beschwerte? ''Vaseline solltest du dir unter die Arme schmieren, nicht Valensina, du Trottel!'' |
| "Dreckiger"
Triathlet
Eine Szene, die ernsthafte Triatleten wirklich nachdenklich machen sollte, erlebte ich 1992 beim Darmstädter City-Cup- Triathlon: Ein Neuseeländer überholte mich auf der Laufstrecke. Nicht zu überhören waren seine Scherze, die er zuvor mit Zuschauern und Helfern trieb - ein Witzbold von der Sorte, wie sie unsere Sportart inzwischen wirklich nötig hat. Beim Überholen grüßte er mich überschwänglich. Als wir kurz darauf zu einer Verpfegungsstation kamen, scherzte er mich fast laufunfähig. Der Veranstalter hatte wegen der heißen Witterung die Anzahl der Schwämme an den Verpflegungspunkten kurzfristig erhöht und musste mit Spülschwämmen improvisieren (die mit der blauen Scheuerseite!). Der Neuseeländer schnappte sich einen Schwamm, starrte ihn an, blickte zu mir zurück, rieb sich mit der blauen Schwammseite über den Unterarm. Dann schaute er nochmals zu mir - diesmal mit Moorhuhn-Blick - und rief "Hey, am I so dirty?" (hey, bin ich so dreckig?). |
Aus aller Welt
Produktvorstellungen Es wird nicht oft vorkommen, dass bei TRIathleten.NET Produkte empfohlen werden, denn diese Seite lebt nicht vom Produktverkauf, wie so viele andere. Was mich überzeugt, wird auch hier seinen Platz finden. Skike - in Langlaufskatingtechnik durch fast jede Jahreszeit Noch mehr Infos zur Sportart Cross-Skating... ![]() ![]() ![]() Skilangläufer müssten begeistert sein. Bei jedem Wetter, mit Ausnahme von Eis und Schnee, kann mit den Skikes geskatet, sorry geskiked, werden. Und dabei reagieren diese Sportgeräte weit weniger empfindlich auf wechselnden Fahrbahnbelag als Rollski oder Inlinesaktes. Nordic-Skating wird damit also erheblich unabhängiger. Weitere Besonderheiten sind fest die eingebauten Bremsen und die Möglichkeit die Skikes mit normalen Schuhen zu benutzen. Wer seine Skikes in schwerem Gelände auszieht könnte beispielsweise mit geeignetem Schuhwerk seine sportliche Tour wandernd fortsetzen. Diese Art der Alltaugstauglichkeit vermisst man oft bei anderen Sportgeräten. Der Österreichische Skike-Erfinder Otto Eder dokumentiert auf der Website www.skike.at die Entwicklungsgeschichte der Skikes mit beeindruckenden Bildern und Fakten. Hier geht es zum Forum über Cross-Skating und Skiken. Diese neue Sporart Cross-Skating dürfte nicht nur bei Skilangläufern, sondern auch in anderen Ausdauersportarten ganz neue Trainingreize setzen. Es folgt nun mein Erlebnissbericht mit meinen neuen Skikes. Als ich das ansprechende Paket per Post erhielt, stand ich sofort unter aufgeregter Spannung. Eine Bildergeschichte auf dem Karton erzählte bereits von der Benutzung und den Vorteilen der Skikes. Dann sah ich sie, die Skikes: größer als erwartet, mit leicht durchschaubarem Aufbau. Sofort stieg mein Adrenalinspiegel, weil unmittelbar das Bedürfnis nach einer Probefahrt wuchs. Aber zunächst einmal ein paar schnelle Einstellarbeiten, wie es die Anleitung verlangt. Die Bremse stellte ich auf ganz bissig (man weiß ja nie), aber die seitliche Einstellung des Schafts verschob ich auf den anschließenden Freilandtest. Fast alle wichtigen Einstellung können unterwegs leicht von Hand an Flügelmuttern vorgenommen werden. Nur das Versetzen der Achsen erfordert die Benutzung des beiliegenden Werkzeugs (das geht viel leichter als bei Inline-Skates). Dies wurde bei mir notwendig, denn meine Schuhe Größe 44 schleiften leicht am Vorderrad. Folglich war die mittlere Radstandeinstllung zu knapp und ich musste die Skikes auf "lang" einstellen. Bis Schuhgröße 47 hat man auf den Skikes, laut Hersteller, Platz. Ich vermute, dass man mit speziell bearbeiteten Schuhen auch bis Größe 48 Skiken kann. Was meine Schuhe betrifft, habe ich mich aber auch in anderer Hinsicht getäuscht. Laufschuhe mit breitem Fersenkeil passen kaum in den Rahmen der Skikes, weswegen ich schmale Hallensportschuhe oder Wettkampflaufschuhe empfehle. Vorteilhaft ist bei diesen Schuhen auch der niedrigere Fersenstand. Leichte Wanderschuhe sind sicher auch einmal einen Versuch Wert. Bevor ich losfuhr, ließ ich von meiner Frau, meinen Stand in den Skikes prüfen. Ich hatte eine mäßige Pronation und stellte sie auf neutral ein. Beim Losfahren führte dies dann zu einer ungeahnten Unsicherheit: Während man bei Inlineskates beim Aufsetzen eine geringe Supination (nach außen umknicken) sofort ausgleichen kann indem man das Skate per Fußdrehung nach außen lenkt, reagieren die Skikes auf diese Maßnahme praktisch gar nicht. Obwohl nur 60 cm lang, reagieren die Skikes wie Skier mit einer Länge von gut 3 Metern Länge (kein Witz). Die Skikereifen haften wie verrückt und laufen daher wie auf Schienen geradeaus, selbst kraftvolle Skitechnik kann die Skies kaum zum Einlenken zwingen. Bleibt nur eins: Umsetzen. Hat man das erst einmal akzeptiert, kommt man etwas besser mit den Skikes klar. Gewöhnungsbedürftig sind sie aber allemal. Der Rollwiderstand ist schätzungsweise mehr als doppelt zu hoch wie bei Inlinern, der Abrollkomfort dafür super. Für völlige Anfänger dürfte beides ein erheblicher Vorteil sein. Auf kleine Steine, Unebenheiten, Sand und Nässe reagieren die Skikes erfreulich gutmütig. Kein Wunder, denn die fast 16 cm großen luftgefüllten Räder überrollen einiges was Speeskater oder Rollskifahrer aus dem Gleichgewicht bringen kann. Dies ist nicht nur ein großes Sicherheitplus auch Vibrationen und Stöße werden erfolgreicher abgefangen und schonen somit Muskulatur und Gelenke. "Taub vibrierte" Fußsohlen, wie ich sie von längeren Speedskating-Touren kenne, dürften mit Skikes der Vergangenheit angehören. Jeder gute Speedskater wird aber einen Skiker abhängen, auch wegen des Luftwiderstandes, dem sich ein "aufrecher" Skiker natürlich durch den Stockeinsatz voll aussetzen muss. Das mögliche Tempo scheint mir gleichschnell zu sein wie beim Langlaufski-Skating. Eine Anpassungsmöglichkeit, was Rollwiderstand, Fahrkomfort und Fahreigenschaften betrifft ist die Variation des Luftdrucks von 3,0 bis 6,3 bar. Inoffiziell wurden sogar schon 7 bar Luftdruck erfolgreich getestet. Wer mehrere Langlaufstöcke zur Auswahl hat, sollte für die ersten Kilometer kürzere wählen (ca. 75 bis 80 % der Körpergröße) und sich später mit längeren fortbewegen (ca. 92 % der Körpergröße). Obwohl der Hersteller Metallspitzen an den Stöcken empfiehlt, fand ich Asphaltpads aus Gummi an den Stockenden als sehr angenehm . Mein persönlicher Eindruck bereits nach einer Stunde Skiken ist der, dass ich meine Skikes nicht mehr hergeben möchte. Ich freue mich schon auf viele hundert Trainingsstunden mit sicher viel Spaß und einem wahrscheinlich gigantischen Trainingspotenzial auf meine Triathlonleistungen. Mein Soft-Biathlon-Projekt bekommt jetzt auch eine ganz andere Bedeutung. Ausgestattet mit der neuesten Licht-Gewehr-Technik könnten mit den Skikes Biathlons unter professionellen Bedingungen ausgetragen werden. Sogar die Option zum Breitensport wird wäre damit denkbar. Erstes Fazit: Ein ernstzunehmendes und (wenn auch nicht billiges) sehr empfehlenswertes Sportgerät für alle Ausdauersportler. Weiter ging es in den nächsten Tagen, denn wer die Skikes erst mal hat, findet kaum noch einen Ausrede nicht zu skiken. Leider hatte ich eine kleine Ausrede, denn ich hatte mir eine Blase an der Wade geskiked. Dadurch musste ich an einem Tag meine Ausfahrt leider abbrechen. Ein druckstellen- und scheuerfreier Sitz der Unterschenkel-Polsterung ist also sehr wichtig! Wieder was dazugelernt. Inzwischen skike ich mit meinen Wandschuhen. Darin schwitze ich zwar wie ein Schwein, dafür macht es aber auch saumäßig Spaß, weil man eine direktere Kraftübertragung als mit Laufschuhen hat. Die Sicherheit auf den Skikes ist enorm, nach über 40 km, bin ich noch nicht gestürzt und habe mich schon ohne Gelenkschoner auf die "Aspahltloipe" gewagt. Mit dazu trägt das Gewicht der Skikes bei. Trotz Aluminium-Leichtbau bringt das Paar (mit Polstern) fast 5 kg auf die Waage. Dazu noch an den Füßen, strengt das anfangs sehr an. Mit Schutzausrüstung, Stöcken, Schuhen und einem Getränkegurt kann man bis zu 8,5 kg zu seinem Körpergewicht dazurechnen - so viel wie ein leichtes Rennrad. Aber wir wollen ja nicht rasen sondern trainieren und diese natürliche Bremse empfinde ich eher als angenehm. Interessant ist auch der Umstieg vom Skiken zum Gehen. Es gibt nämlich dabei gar keine Probleme. Während ich vom Inlinekaten einen anschließend mehr oder weniger starken "Seemannsgang" kenne, war ich überrascht wie leichtfüßig man sich nach dem Skiken zu Fuß bewegt, nachdem man seine Räder abgeschnallt hat. Als Triathlet keimen jetzt natürlich etliche Skike- und Multisportart-Ideen. Skike & Run (weil es so gut geht), Skike-Biathlon, Skike-Marathon, Skike-Downhill (nix für mich), Skike-Bergrennen, Triathlon+Skike, Wintertriathlon mit Skikes (mangels Schnee), Quadrathlon+Skike usw. - ein sportliches Fass ohne Boden. Nachdem meine Wade verheilt war, bin sofort wieder losgeskiked. Eine Tempoermittlung war etwas ernüchtend, denn mein Dauertempo lag zwsichen 13,5 und 15 km/h, mein Eindruck war doch etwas schneller gewesen. Mit besserer Technik wird sich da noch etwas tun und außerdem werde ich auch einmal die 7 bar Luftdruck testen. Ein weiterer Tipp: Beim Skiken ziehe ich mir, nach meinen schmerzhaften Erfahrungen, jetzt vorzugsweise "extrazünftige" Strümpfe an. Dicke Dinger, mit halber Unterschenkellänge. Einmal umgeschlagen polstern sie die Waden gut in den Skikes ab. Spürbar wird das am besseren Krafteinsatz, denn man traut sich mehr Schub durch mehr Beineinsatz zu erzeugen und auch eine breitere Beinarbeit (am Berg) scheuert nicht mehr so wie vorher. Fortsetzung folgt...!!! Frank Röder
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Laufpäpste und Laufgurs aufgepasst - die Laufbibel ist erschienen
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