| Projekte und Förderung |







| Bereits im Herbst 2005 startete ich das Projekt Bikepower zur nachweisbaren Leistungssteigerung auf dem Radergometer. Prüfstein war ein simuliertes 20 km-Einzelzeitfahren. Nach sechs Wochen Training konnte über diese Distanz ein geringer Leistungsanstieg von gut 1 % nachwiesen werden. 236 Watt Leistung konnte ich bei diesem Test über 30:50 Minuten treten, was einen Schnitt von 38,9 km /h entsprach. Aus Zeitmangel musste das Projekt danach vorübergehend auf Eis gelegt werden. Bis zum 16. September 2006: Aus Gründen der Abwechslung, der Schulung neuer Fertigkeiten und zur Motivation, habe ich fünf Wochen vor diesem Datum mit regelmäßigem Skike-Training begonnen. Subjektiv fühlte ich mich schon nach den ersten Trainingseinheiten leistungsfähiger. Nach vier Wochen registrierte ich eine Verringerung meines Körperfettgehalts um 2,3 % auf 8,6 % - ein Wert, den ich seit 12 Jahren nicht mehr erreicht hatte. Der Zeitaufwand war dabei nicht groß, ich verbrachte etwa 5 bis 6 Stunden pro Woche auf Skikes, allerdings bei teilweise recht hohen Dauerpulswerten, aber anschließender spürbar sehr schneller Regeneration. Radtraining führte ich in der ersten dieser fünf Wochen zweimal durch und am 15. September noch einmal über gerade einmal 30 Minuten. In der Summe war ich in dieser Zeit nur rund drei Stunden auf dem Rad unterwegs, sportwissenschaftlich betrachtet also "völlig heraus" aus dem Radtraining". Am 15. September stellte ich jedoch bei einem kurzen Tempoabschnitt auf dem Radergometer fest, dass meine Leistungsfähigkeit subjektiv um rund 15 Watt angestiegen sein musste. Tags darauf beschloss ich sehr spontan die Probe zu machen und tat dies unter folgenden Bedingungen, die alle gegen eine messbare Leistungsteigerung sprachen: |
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Power-Basketball |
19-km-Wanderung |
Basketball-Biathlon |


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Moderner Biathlon unterscheidet sich vom klassichen Biathlon durch Schießen mit Lichtwaffen und die Fortbewegung auf Nordic-Cross-Skates. Die Entstehung des Modernen Biathlon als Projekt zu bezeichnen wäre vielleicht sogar etwas untertrieben, denn diese Sportart wird mit Sicherheit über den Zeitrahmen eines Projektes fortbestehen. Die Sache ist ab jetzt (Januar 2006) sozusagen schon professionell (mehr im Sinne von praxisreif) ohne dabei teuer oder elitär zu werden. Alle Gegebenheiten für eine von Anfang an "erwachsene" Sportart bestehen schon jetzt. Es fehlen nur noch die Aktiven. Das Projekt beschäftigt sich also vor allem mit dem Sammeln von Erfahrungen verschiedener experimentierfreudiger Sportler mit dem Modernen Biathlon. Mehr erfahrt ihr hier. |
![]() Beim Open-Water-Workshop im Waldsee Langen erfolgte eine spezielle Vorbereitung auf das Freiwasser-Schwimmen. Der 2004 betreute Ex-Radprofi (weiße Badekappe) zeigte bereits hier eine kokurrenzfähige Leistung im Wasser. |
Der Wechsel eines national sehr bekannten Ex-Radprofis ins Triathletenlager wurde, was das sogenannte Headcoaching betrifft, von Personaltraining-Rhein-Main unterstützt - im Klartext bedeutet das, dass ich seine Gesamttrainingspläne konzipiert habe. Der Südhesse hat bereits beachtliche radsportliche Erfolge auf dem "Kerbholz": Sieg beim Rennen um den Henniger Turm, 2 Etappensiege bei der Tour "down under" in Australien, 9 mal Paris-Roubaix, 4 mal den "Giro", 6 mal die "Vuelta" und ein mal die Tour de France. Die besondere Herausforderung besteht darin, trotz Leisungsverbesserungen in den beiden anderen Sportarten, seine hervorragende Radleistung zu erhalten. Beim Ironman Germany 2004 in Frankfurt am Main bewies er bereits, dass er auf dem richtigen Weg ist: Sein 11. Gesamtplatz in 8:56 h (bei diesem seinem Triathlondebüt!) spricht für sich. Mit der dort erlangten Qualifikation hat der betreute Sportler beim Hawaii-Triathlon bewiesen welches Triathlonpotenzial in ihm steckt. Der 15. Gesamtplatz, in der für Hawaii phantastsichen Zeit von 9:19 h, hat auch Fachleute überrascht. Seine weitere Triathlonkarriere dürfte spannender werden als mancher Krimi... |
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Die Faszination des klassischen Biathlons macht inzwischen vor kaum einer Bevölkerungsgruppe halt. Die biathlontypische Spannung und die ungewöhlichen Anforderungen an die Sportler machen diesen Sport einzigartig. Nicht jeder, der einmal diese besonderen Anforderungen am eigegen Leib erfahren möchte, kann aber Skifahren oder Kleinkalibergewehr schießen (oder hat die Möglichkeit dazu) - von den organisatorischen Schwierigkeiten, den technischen Anforderungen und den Kosten einmal abgesehen. Personaltraining-Rhein-Main möchte im Jahr 2005 eine "volkstümliche" Variante des Biathlons entwickeln welche dem Teilnehmer durchaus ein Biathlongefühl vermittelt und gleichzeitig die bekannten Nachteile in Grenzen hält. Dazu bietet sich eine Kombination aus Laufen und Schießen mit einer Art "Spielzeugpistole" an. Völlig legal und waffenscheinfrei! Auch ein Sponsor konnte bereits für diese Sportart mit hohem Entwicklungspotenzial gewonnen werden. Mehr dazu? |
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Auch 2004 lief bei Personaltraining-Rhein-Main wieder ein etwas umfangreicheres Ausdauersportprojekt. Das regionale Online-Sport-Magazin Frankfurt-Aktiv bot zusammen mit dem Frankfurter-Laufshop und Personaltraining-Rhein-Main/TRIathleten.NET eine professionelle Trainingsbetreuung für den Frankfurt-Marathon am 31. Oktober an. Eine systematische Vorbereitung sollte den Teilnehmern endlich ihre Traumzeit Wirklichkeit werden lassen. Aber auch Marathon-Novizen konnten mit einem vorgeschalteten Aufbau-Programm an der Betreuung teilnehmen. Mehr Informationen zum Marathon-Coaching 2005 gibt es demnächst hier. Presseartikel der Ausgabe PRINZ vom Juni 2004. |
| Jahr | Anzahl der Veranstaltungen | Anzahl der CD-ROM-Preise | Wert der Preise |
2002 |
5 |
21 |
378 € |
2003 |
9 |
46 |
834 € |
2004 |
12 |
77 |
1525 € |
2005 |
4 |
26 |
515 € |
2006 |
4 |
33 |
653 € |
2007 |
3 |
36 |
713 € |
| Name | 250 m Schwimmen | 4,7 km Radfahren | 1,6 km Laufen | Gesamtzeit |
| Paraskewi Kafetzi | 9:12 min = 1,6 km/h | 14:21 min = 19,7 km/h | 13:31 min = 7,1 km/h | 37:04 min |
| Steffen-Peter Heyl | 4:47 min = 3,1 km/h | 13:20 min = 21,2 km/h | 8:54 min = 10,8 km/h | 26:47 min |
| Orhan Kanko | 8:46 min = 1,7 km/h | 11:47 min = 23,9 km/h | 6:47 min = 14,2 km/h | 27:20 min |
| René Korb | 6:28 min = 2,3 km/h | 13:11 min = 21,4 km/h | 7:49 min = 12,3 km/h | 27:28 min |
| Tim Hofferberth | 6:10 min = 2,5 km/h | 11:34 min = 24,4 km/h | 11:49 min = 8,1 km/h | 29:33 min |
| Alexander Wägele | 6:41 min = 2,2 km/h | 10:59 min = 25,7 km/h | 12:03 min = 8,0 km/h | 29:37 min |
| Dennis Löchle | 8:23 min = 1,8 km/h | 13:00 min = 21,7 km/h | 8:48 min = 10,9 km/h | 30:11 min |
| Christopher Herrmann | 12:24 min = 1,2 km/h | 11:04 min = 25,5 km/h | 7:49 min = 12,3 km/h | 31:17 min |
| Nicola-Carmine De-Silvio | 8:54 min = 1,7 km/h | 12:42 min = 22,2 km/h | 11:13 min = 8,6 km/h | 33:09 min |



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Schon seit 1986 stand ich immer wieder knapp vor der Entscheidung mir Rollskier zuzulegen. Was mich abschrekcte war der Preis und die recht schwierige Handhabung. Die Inlinerbewegung brachte mich 1994 auf eine Idee, die andere später auch hatten und die Sportart Nordic-Blading daraus entwickelten. Als praktisch veranlagter Mensch baute ich sofort Billig-Inliner (die Experimente durften nicht zuviel kosten) um. Es gab insgesamt folgende Entwicklungsstufen. 1.) Erstes Ziel: Skaten mit Stöcken auf Inlinern erlernen! Das war gar nicht so leicht weil meine bescheidenen Fähigkeiten auf Inlinern durch den Stockrhythmus ziemlich irritiert wurden. Auf Grund der häufigen Stürze war Schutzkleidung unverzichtbar. 2.) Ein Gewinn an Handlichkeit und gleichzeitg Laufruhe war die Verwendung von nur zwei Rollen. Der Rollenverschleiß verdreifachte sich dadurch in etwa. 3.) Die Suche nach größeren und gleichzeitig weicheren Rolle kam an ihre Grenzen. Mehr als 78 mm Durchmesser waren 1995 nicht aufzutreiben. 4.) Der Radstand musste wachsen. Dies war nur mit einer angeschraubten Schiene möglich. Gleichzeitig wurde dadurch die Standhöhe wieder etwas verringert, was sich subjektiv gut anfühlte. Inzwischen waren 82 mm-Rollen verfügbar. 5.) Der dritte Prototyp sollte Bremsen haben, was aber mit einem festen Schuh doch zu aufwändig in der Konstruktion wurde. Also keine Bremse... 6.) Die "Entwicklung" der Stöcke kam an ihre Grenzen. Ich hatte bis dahin verbissen versucht ausschließlich Gummipuffer zu verwenden. Von Hartmetallstockspitzen hatte ich bis dahin noch nichts gehört. 7.) Prototyp "Skiskate-4" war 1996 die Endstufe der Entwicklung. Durch die ersten Mini-Klappscooter konnte ich deren 125 mm-Rollen verwenden, die schon erstaunlich ruhig liefen. Ein recht hoches Dauertempo (ca. 20 km/h) war mit einem gleichzeitig zufriedenstellenden Fahrverhalten realisierbar. An eine Serienfertigung dachte ich nur am Rande und stellte die Entwicklung wegen der Unfallgefahr ein. Dass diese neue Sportart nicht gefährlicher als Inlineskaten ist und kurz darauf Nordic-Blading oder Nordic-Skating genannt wurde, war mir überhaupt nicht bewusst. Mit seiner grauen Glasfaserscheine (Baumarkt!), sah das Gerät schon erstaunlich nach einem Seriensportgerät aus und ich konnte es damals sogar für 250 DM an einen Ski-Skater verkaufen. |
![]() Bereits eine recht solide Konstruktion: Welches Potenzial der "SKISKATE-4" hatte, ahnte ich 1996 noch nicht. |