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Trainings-Tipps |
| Allgemeine Triathlon-Tipps |
Allgemeines:
Geld, Hausschlüssel, Autoschlüssel (evtl.
2. Schlüssel für Betreuer), Führerschein, DTU-Start-Pass,
Ausschreibung, Meldebestätigung, Bestätigung der Unterkunft,
Anfahrtsbeschreibung (Wettkampf/Unterkunft), Straßenkarte, Foto/Video,
Schreib-Utensilien
Kleidung: Tria-Einteiler, Triahose, Netzhemd/T- Shirt/Top, Rad-Bade-Laufhosen, Trikot, Wind-Shirt, Radhandschuhe, Socken, Trainingsanzug, Unterwäche, Laufschuhe, Radschuhe, Neopren, Neoprenkappe, Badekappen, Sonnenkappe, Badeschlappen
Ausrüstung:
2 Schwimmbrillen (vorher mit Spülmittel einreiben
gegen Beschlagen), Vaseline (Scheuerstellen), Magnesia (Scheuerstellen),
Nierentasche, Rucksack (ggf. zum Transport zur 1. Wechselzone per Rad),
Trinkflaschen, Flaschengürtel/Camelback, Rennrad, Luftpumpen (auch mit
Druckmesser), Helm, Ersatzreifen, evtl. Pedaladapter (Duathlon/Sprint?),
Radtacho, Startnummernhalter, Werkzeug (1 x groß, 1 x klein an's
Rad), Brille/Visier, Radschloss, Tria-Uhr, Pulsmeter/Uhr, Sicherheitsnadeln,
Sporttaschen & -beutel, Edding (Taschen beschriften, evlt. Arm-Nummer
nachziehen), Regenkleidung, Befestigungsmaterialien (Klettband, Klebeband,
Schnur, Draht), Raddachträger mit Befestigungsteilen, Plastiktüten/-planen/Boxen
& Klebeetiketten (zum Startnummer draufschreiben), Regenschirm,
Schwamm(tuch)
Hygieneartikel:
Duschzeug, Handtücher, Zahnbürste&-pasta,
Hansaplast, Blasenpflaster, Eisspray, Verbandzeug,
Taschentücher/Toilettenpapier,
Massageöl, Hautcreme, Sonnenblocker, Feuerzeug & Nadel (zur Blasen-
Notversorgung)
Essen & Trinken:
Wasser, Bananen, Maltodextrin, Powerbars, Mineral-
Tabletten,
Milchprodukte, Haferflocken, Müsli, Müsliriegel, Kühlbox,
Kühlakkus, Trockenobst, Kekse, Geschirr & Besteck, Becher, Fruchtsaft,
Gemüsesaft, Basica
Weitere Vorbereitungen:
Rad, Neo, Helm usw. durchchecken; Nägel schneiden;
Körperrasur
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Trainings-Tipps für
Einsteiger
Windiges Problem
Beim Radfahren und Laufen kann man mehr auskühlen als beim Warmduschen oder
Schattenparken, das wisst ihr auch ohne lange Erfahrung beim Outdoor-Sport. Wie
ihr Wind und Kälte einschätzen müsst, seht ihr in einer Tabelle, die den so
genannten "WINDCHILL-EFFEKT" angibt. Gegenwind und Fahrtwind können bei kühler
Witterung demnach ein ernsthaftes Problem werden. Die Tabelle im Excel 97-Format
steht euch zum Download bereit.
Wettrüsten
Mancher Einsteiger fragt sich, welche Ausrüstung man wirklich braucht als Triathlet. Um nicht zu puristisch zu erscheinen, kann ich nur sagen: "Viel nötig ist nicht, aber fast alles ist möglich". Ob ich mir ein etwas edeleres Rad kaufe oder ein Pulsmessgerät mit mehr Funktionen ist oft eine Frage des Geldes. Wer das Geld hat, macht nichts verkehrt bei vielen Produkten gleich "eine Stufe höher" einzusteigen, als sich später zu ärgern es nicht gleich getan zu haben. Sparfüchse können aber schon für wenig Geld zufriedenstellende Sporartikel erwerben. Schlecht sind diese Produkte meistens nicht.
Grundsätzlich gibt es aber Dinge die man als Einsteiger (und Fortgeschrittener) wirklich nicht braucht:
- Schwimmbretter (sie verursachen bei 8 von 10 erwachsenen Schwimmern Rückenschmerzen und Schlimmeres)
- Flossen (verfälschen den Beinschlag und täuschen über eine schlechte Wasserlage hinweg)
- Paddles (muss man sich verdienen, wer das Wasser noch nicht "fassen" kann, muss sie sich erst noch verdienen)
- Scheibenräder und TriSpokes (bringen gegenüber guten Speichenrädern nur 30 bzw. 10 Sek. auf 40 km)
- Ultralight-Runners (Leichtschuhe, die nur 200 km halten sind für Profis und Halbprofis gedacht)
- Nierenfreie Triathlonkleidung (nur für Temperaturen über 30°C, wenn keine Nieren-/Rückenbeschwerden vorliegen)
- Eine Anmeldung zum Ironman, wenn man noch keine 2 Jahre Wettkampferfahrung hat.
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Trainings-Tipps für
Routiniers
Wettkampfresultate
berechnen
Eine Variante, die eigene Wettkampfleistung zu bewerten sieht so aus:
(Zeit des Alterklassensiegers in Minuten : eigene Zeit) * Zeit des
Alterklassensiegers in Minuten
Man erhält eine Zahl welche die Leistung in der Altersklasse und auch die
Wettkampfdauer berücksichtigt. Interessant wäre dies z.B. für
Vereinsmeisterschaften, wenn Senioren und Frauen mit "schnellen Jünglingen"
konkurieren. Repräsentativ wird diese Leistungszahl erst bei Wettkämpfen mit
ernst zu nehmender Konkurrenz in den Altersklassen (fünf Konkurrenten sollten es
schon sein).
Wie man eine Altersklassenplatzierung berücksichtigen kann, kommt demnächst an
dieser Stelle.
In Kürze kommt auch eine Übersicht nach der Senioren und Frauen (natürlich auch
Seniorinnen) ihre Leistung mit den Gesamtsiegerzeiten vergleichen können.
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Trainings-Tipps für Freaks
Nachdenkliches für
Kilometerfresser
Wie ihr wisst, nimmt der Effekt der Trainings ab, je mehr man trainiert. Man
nähert sich den Grenzen seiner Möglichkeiten. Leider nehmen die Risiken für
Verletzungen und Übertraining mit den Trainingskilometern weiterhin zu (je nach
Veranlagung ab 5 bis 10 Trainingswochenstunden sogar überproportional!).
Wie sehr es sich lohnt auch einmal weniger zu trainieren oder wie wenig man an
seiner Form bei verringertem Training verliert, könnt ihr folgender Übersicht
entnehmen.
Natürlich spielen auch Trainingsqualität,
Ernährung, Psyche und Material eine Rolle, aber sofern diese Faktoren
unverändert bleiben, behält die Tabelle in etwa ihre Gültigkeit. Bedenkt aber,
dass ihr eine Vorstellung davon haben müsst, wie groß der maximal mögliche
Trainingsumfang in eurem Einzelfall ist. Als Anhaltspunkt kann vom erfahrenen
Sportler eine Schätzung dienen, wie viel Training man unter idealen
Alltagsbedingungen über ein Jahr lang aushalten würde (keine
Wunschvorstellungen bitte).
Periodisierung eines Rahmentrainingsplans für einen Langdistanz-Triathlon (Roth, Moritzburg oder welcher auch immer)
Dies ist ein 28-Wochenplan zur unmittelbaren Vorbereitung auf eine Triathlon-
Ultradistanz.
Mindestens zwei Jahre Triathlontraining mit einem Wochenumfang von 5 bis 8
Stunden sind die Mindestvoraussetzung vor dem Beginn eines solchen
Trainingsabenteuers. Empfehlenswerter ist es aber sein Training bereits über
vier bis fünf Jahre aufgebaut zu haben. "Alten Hasen und Häsinnen", die sich
nach über 6 Jahren Training immer noch nicht an die Ultradistanz getraut haben,
möchte ich so viel Mut machen, dass sie die besten Voraussetzungen haben nach
einem gut 6-monatigen Aufbautraining einen "Ultra" gut zu überstehen.
Notwendig zum Anwenden des Trainingsrahmenplanes ist unbedingt ein
Taschenrechner, da die Prozentangaben auf eure individuellen Möglichkeiten
umgerechnet werden müssen.
Als Mindestwochenumfang setzte ich in diesen 6 Monaten für Sportler mit knapper
Zeit und Ultra-Neulinge 6 bis 11 Stunden, für Hobby-Leistungssportler einen
Höchstumfang von nicht mehr als 12 bis 20 Stunden voraus. Mehr als 14 bis 16
Stunden sind für einen berufstätigen Menschen nicht nur schwer praktikabel, sie
sind auch kaum noch trainingswirksam. Viel hilft sogar beim Ultra-Training nicht
immer viel!
Und bitte nicht vergessen: Nach diesem "Abenteuer" unbedingt das Training wieder
reduzieren, soziale Kontakte knüpfen und daran denken, dass Triathlon nur
ein Hobby ist. Wer später einen Ultra wiederholen möchte, kann in der Regel
sogar mit etwas geringerem Aufwand an seine alten Leistungen anknüpfen.
Der grundsätzliche Aufbau kann nach folgender Systematik erstellt
werden:
Beachtet bei eurer Trainingsplanung nach diesem Schema bitte folgende
Punkte...
Coaching für alle Triathlondistanzen und andere Ausdauerwettkämpfe gibt es hier!
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