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Termine - eure Tipps & Erfahrungen - Lob & Tadel - Veranstalter stellen sich vor
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Für diese Seite suche ich Infos über Ausdauer-Sportveranstaltungen jeglicher Art. Aber, hier sollen nicht Teilnehmerzahlen oder ähnliche Superlative den Vorrang haben, sondern vor allem Veranstaltungen mit Herz ihren Platz haben. Weiterhin findet ihr Veranstaltungstermine von offiziellen und inoffiziellen Ereignissen rund um das Rhein-Main-Gebiet, in Einzelfällen aber auch weit darüber hinaus.
Übrigens habe ich keine Probleme damit, hier auch Werbung für so genannte "wilde" (also nicht genehmigte) Veranstaltungen zu machen, denn Sport bleibt Sport, das lassen wir uns doch nicht reglementieren, oder?

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deutschen Postleitzahlen-Regionen    Wer die Lage von
bestimmten Veranstaltungen
einschätzen möchte, kann die
PLZ-Karte zu Hilfe nehmen.

Trainings-Wettkämpfe

Unter Trainings-Wettkämpfen verstehe ich Veranstaltungen, die in der Regel kostenlos und freiwillig stattfinden. Versicherung ist Sache der Teilnehmer. Wer will, kann auch richtigen Wettkampf-Ehrgeiz entwickeln, zu gewinnen gibt es allerdings nichts. Diese Veranstaltungen sind meist inoffiziell und können kurzfristig abgesagt werden (Wetter, wenig Nachfrage etc.). Da hier Sportlichkeit vor Professionalität geht, bringt zu den Trainingsveranstaltungen bitte grundsätzlich eine Stopp-Armbanduhr (Zeitnahme), ein Fahrradschloss und ein großes Handtuch (Duschenersatz) mit, falls die Gegebenheiten vor Ort einmal ungünstig sein sollten. Wenn kein Link zum Veranstalter angegeben ist, wendet euch zur Anmeldung bitte an mich (mindestens Name, Geburtsdatum, Geschlecht & Telefonnummer angeben). Beim Radfahren und Inlineskaten ist das Tragen eines Helmes Teilnahmevoraussetzung!
Bitte erkundigt euch morgens vor den jeweiligen Veranstaltungen noch einmal hier nach dem Stand der Dinge.


1. Half-Marathon im Nordic-Air-Skating in Groß-Gerau (30. Dezember 2008)
21,1 km oder 10 km auf flacher, schneller Asphaltstrecke

Auf der bewährten Marathonstrecke in Büttelborn bei Groß-Gerau findet man gute Bedingungen für schnelle Nordic-Speed-Air-Skating Zeiten. Sind alle Arten von luftbereifen Nordic-Skates zugelassen, es besteht also keine Beschränkung auf Skikes. Es werden zwei Runden zu jeweils 10,55 km geskatet. Die Strecke ist leicht und weist pro Runde nur eine Autobahnüberführung auf. Es können auch 10 km (eine knape Runde) absolviert werden. Begonnen wird an diesem Sonntag um 11 Uhr, Zeitnahme ist freiwillig. Die Verpflegung ist Sache der Teilnehmer, kann aber nach jeder Runde aufgenommen werden. Wer keine Air-Skates besitzt, kann hier skikes ausleihen oder kaufen. Beim dort ebenfalls erwähnten Skike-Treff, wird vorher bei einigen Terminen die Halb-Marathon-Strecke vorgestellt. Training und Übungsstunden auf skikes können dort ebenfalls gebucht werden. Es wird dringend empfohlen vorher im Training nonstop schon mindestens 6 km für die kurze Strecke und 12 km für die lange Strecke gefahren zu sein um die 10 bzw. 21 km halbwegs locker zu überstehen.
Streckenansicht und Treffpunkt


2. Half-Wasa im Nordic-Skating in Groß-Gerau (1. September 2007)
45 km (auch Teilstrecken) in flachem Gelände, auf schattigen Waldwegen

Weder eine halbe Sache noch so trocken wie ein Knäckebrot - bei 45 km Cross-Skating wird viel Schweiß fließen.

Im flachen Waldgebiet zwischen Groß-Gerau und Mörfelden findet man ideale Bedingungen zum Nordic-Skating, Skiken und Cross-Skaten. Nach der ersten Austragung am 21. Juni 2007 wird diese kostenlose Trainingsveranstaltung jetzt wiederholt. Es werden voraussichtlich vier Runden zu jeweils 11,25 km geskatet. Die Strecke hat einen Schwierigkeitsgrad von durchschnittlich 1,3 (= leicht bis mittelschwer) und ist für Skikes und andere Cross-Skates geeignet (nicht für Rollski mit Kunststoffrollen). Auf etwa 2,5 km jeder Runde liegt der Schwierigkeitsgrad bei 1,5 bis 2,2 (sonst bei 0,5 bis 1,2). Pro Runde müssen nur etwa 30 Höhenmeter bewältigt werden. Die Herausforderung für die sportlich ambitionierten Teilnehmer werden die Streckenrekorde des Wasalaufes (volle Distanz!) sein. Die Rekorde liegen bei 4:20:28 (Frauen) und 3:38:57 (Männer). Der Streckenrekord leigt bei 3:24:02 Stunden.
Den Teilnehmern werden Streckenkarten zur Verfügung gestellt. Es können natürlich auch Teilstrecken absolviert werden. Begonnen wird an diesem Samstag um 14 Uhr, Zeitnahme ist freiwillig. Die Verpflegung ist Sache der Teilnehmer, kann aber nach jeder Runde aufgenommen werden. Wer keine Cross-Skates besitzt, kann hier skikes ausleihen oder kaufen. Beim dort ebenfalls erwähnten Skike-Treff, jeden zweiten Samstag, wird die Halb-Wasa-Strecke vorgestellt. Training und Übungsstunden auf skikes können dort ebenfalls gebucht werden. Es wird dringend empfohlen vorher im Training schon mindestens 30 km am Stück gefahren zu sein um die 45 km halbwegs locker zu überstehen.
Streckenansicht und Treffpunkt

3. Trainingstriathlon im und um dem Leeheimer See (25. Mai 2008)
1,6/42,5/10 km (auch andere Distanzen, Duathlon und Staffeln möglich)

Flach, flacher, FLACHMAN Auch 2008 findet wieder der "Flachmann" statt, diesmal als "Olympische Distanz" weil die Wettkämpfe dieses Jahr sehr gut aufeinander aufbauen. Zwei Wochen danach ist der Kraichgau-Traithlon und sechs Wochen danch der Ironman Germany in Frankfurt. Schwimmen ist 2008 nur eine Runde plus einmal um die 300 m-Boje und zurück. Radfahren in zwei Runden und Laufen über drei Runden. Alles Weitere schaut ihr einfach im nächsten Absatz nach.

2. Trainingstriathlon im und um dem Leeheimer See (3. Juni 2007)
3/76/20 km (auch andere Distanzen, Duathlon und Staffeln möglich)

FLACHMANN
2007
Nennt ihn "Flachmann", "Double Olympic" oder wie ihr wollt, aber macht bitte keinen Kult oder keine Ersatzreligion daraus, es ist nur eine Sportveranstaltung. Um für maßvolle Sportler noch längere Wettkämpfe überflüssig zu machen, wird es erstmalig eine Hochrechnung für eine imaginäre Langstreckenzeit (3/120/30 km und IM-Distanz) geben. Als "Imaginären Ironman" werden wir die Veranstaltung aus Markenschschutzgründen und aus Überzeugung nicht bezeichnen.
Dieser Trainings-Triathlon wird ausgetragen über: 3 Runden Schwimmen, 4 Runden Radfahren und 6 Runden Laufen. Gezwungen wird dazu natürlich keiner der Teilnehmer, das bedeutet, auch Teildistanzen sind möglich, sogar Duathlon, Swim&Run oder Staffeln.
Wegen der extremen Differenz zwischen Anmeldezahlen und Startern in letzten Jahr, wird dieses mal ein symbolisches Startgeld von 5 € erhoben, das dann einem guten Zweck gestiftet wird. Die Teilnehmer von der Vorjahres und des Triathlon-Coachings starten kostenlos (Spenden sind trotzdem willkommen). Alle Teilnehmer stoppen ihre Zeiten auf Vertrauensbasis selbst! Nach dem Schwimmen gibt es eine Pause. Das Radfahren wird mit den Zeitdifferenzen des Schwimmens gestartet. Laufen folgt ohne weitere Pause nach dem Radfahren. In der folgenden Tabelle seht ihr, welche Streckenkombinationen möglich sind. Die offizielle Länge ist in rot gekennzeichnet. Die exakte Länge der Schwimmstrecke wird zu Beginn der Freiwassersaison per GPS vermessen. Empfehlenswert ist es die Strecke vorher abzufahren, da keine Streckenposten aufgestellt werden können. Die Ergebnisse werden - wie immer - in eine Relativ-Zeit umgerechnet, damit Sportler jenseits der 40 jedes Jahr auch noch systematisch ihre Relativ-Zeit verbessern können.
Warum es diese "Veranstaltung" gibt? Weil wir Spaß am Training haben ohne uns in Szene setzen zu müssen. Wir brauchen nicht unbedingt ein unglaubliches Ziel erreichen oder sogar eine Lebenskrise mit zu Extremsport bewältigen. Wir brauchen nicht unbedingt einen "MAN" in irgendeiner Form zu machen . Dabei ist der Leeheimer Triathlon ein wirklicher Flachmann (beachte - Flachmann - deutsch und trotzdem verständlich). Wir begnügen uns mit einer harmlosen Mittelstrecke (ca. 34 Höhenmeter auf der gesamten Strecke sind wirklich harmlos), wenn's keiner merkt und es keinen stört, ist's uns recht. Das Angeben überlassen wir anderen. Wer sich anstrengen möchte, bitte sehr. Wer nicht, nimmt's leicht. Die Strecke ist genau vermessen und nächstes Jahr treten wir dann womöglich wieder gegen unsere eigene Zeit von diesem Jahr an.
Leeheimer "Flachmann" Mittel-Triathlon
Runden & [m] Schwimmen Radfahren Laufen
1 1000 25769 3333
2 2000 42457 6667
3 3000 59145 10000
4 4000 75833 13333
5
92521 16667
6
109209 20000
7

23333


Detaillierte Streckenpläne können per E-Mail angefordert werden.
Umfrage
Zu welchem guten Zweck soll das Startgeld des FLACHMANN gespendet werden?
Wie im letzen Jahr einscheiden die Teilnehmer des FLACHMANNs, zu welchem Zweck das symbolische Startgeld verwendet werden soll.
Das sollen die Teilnehmer vor Ort spontan entscheiden
Sport ohne Grenzen
JH-Stiftung für geistig behinderte Sportler
Als Startzeitpunkt ist 9.30 Uhr vorgesehen. Erkundigt euch auch für diese Veranstaltung morgens hier noch einmal nach dem Stand der Dinge. Dort findet Ihr auch ein Link zu einer sehr exakten Streckenbeschreibung.

3,8 km Test-und Trainingsschwimmen im Langener See (24. Juni 2007)
Viele Triathleten bibbern mehr vor den 3,8 km Seeschwimmen als vor der restlichen Belastung beim Ultra-Triathlon. Nur eins gibt Sicherheit: Training und die Praxis im See. Zu diesem Anlass möchte ich erneut anbieten, am 24. Juni 2007 auf einer vermessenen Rundstrecke im Langener Waldsee, die "Feuerprobe" zu machen und die 3,8 km zu testen. Wir werden auf einer relativ kleinen und überschaubaren Runde schwimmen, das bringt Übersicht und Sicherheit. Die Runden müssen selbst gezählt werden. Alle ambitionierten Athleten sollten ihre Zeit selbst nehmen - eine gute Gelegenheit die eigene Bestzeit zu knacken! Auch reine Schwimmer sind eingeladen daran teilzunehmen. Rechnet mit Wassertemperaturen zwischen 19 und 23 °C. Die Strecke wird jedes Jahr mit einem GPS-Gerät neu vermessen. Ich bitte wie immer um Voranmeldung.
Treffpunkt ist um 9.30 Uhr im Gelände des Waldsees unmittelbar am Kassenhäuschen (wir sind eine offene Trainingsgruppe, dies ist keine offizielle Sportveranstaltung oder Wettkampf). Wettbewerbsähnliche Motivation ist jedoch willkommen. Wir besichtigen gemeinsam die Strecke und schwimmen sie, wenn es die Wassertempetatur zulässt, eine Runde ab. Alle Teilnehmer verpflichten sich zur gegenseitigen Absicherung im Notfall. Schwimmenr die fertig sind beaufsichtigen die Schwimmrunde bis alle Schwimmer fertig sind. Alle selbstgestoppten Zeiten werde ich in einer Liste hier veröffentlichen, wer keine Zeit nimmt, wird nur namentlich erwähnt.
Erkundigt euch auch für diese Veranstaltung morgens hier noch einmal nach dem Stand der Dinge.
Bei Wassertemperaturen unter ca. 17°C, sehr kalter Luft, extremem Sturm oder Gewitter fällt das Schwimmen aus.

Rundstrecke im Langener See

Mögliche Strecken im Langener Waldsee:
3808 m = 12 Bahnen mit Landstart, Ziel ist Leine A.
2555 m =   8 Bahnen mit Landstart (Startlinie 10 m vorgezogen), Ziel ist Leine A.
1525 m =   5 Bahnen mit Wasserstart, Ziel ist Leine B.

Wettkampfbericht, 25. Juni 2006:
Dieses Jahr waren die Bedingungen besser als 2005. Auf das ruhige 22°C warme Wasser ballerte die Sonne, wie man das im Hochsommer erwartet. Durch die Neuvermessung der Strecke (die Bojen wurden neu gesetzt) ergab sich eine Rundenzahl von 6 plus einem Landstart. Das Wasser war in Ufernähe grün-eklig und lud weniger zum Baden ein. Weiter draußen war es angenehmer, aber zahlreiche Badegäste und andere trainierende Ironmänner und Ironmännerinen forderten von den Teilnehmern Sonderaufgaben in der Orientierung. Diese wäre ansonsten sehr leicht gewesen (immer an der Leine lang), wenn einige Badegäste die Leine nicht "durchgesessen" hätten. Es dauerte aber nur rund 10 Minuten bis die flotten Jungs von der DLRG die Leine wieder repariert hatten. Den beiden Führenden, Martin Nilsen und Frank Röder war etwas mehr nach Baden als nach Kämpfen zumute und so lagen ihre Zeiten am Ende auch deutlich unter ihren Möglichkeiten (1:00:01 und 58:59). Die schnellste Frau war Dorothee Barth-Schulheiß vom PSV Blau-Gelb Frankfurt. Sie musste in der Relativwertung sogar klar zum Führungstrio gerechnet werden, was sich aber erst nachher herausstellte. Dorothee schwamm nämlich ausversehen 4,4 km. Heruntergerechnet auf 3,8 km stellte sie dennoch mit 1:08:11 eine neue persönliche Bestleistung auf und mit 1:00:41 einen neuen Relativ-Streckenrekord der Damen.
Zu den Ergebnissen   

Wettkampfbericht, 5. Juni 2005:
Das Wasser war bei Windstärke 4 so bewegt, wie selten im Langener See, die Schwimmleinen waren deutlich geborgen statt schnurgerade. Nach 40 Minuten Schwimmzeit nahm der Wind sogar noch spürbar zu. Die Wellenbewegungen waren entsprechend störend. Auch die abdriftenden Schwimmleinen erzwangen eine längere Schwimmstrecke von mindestens 20 Metern. Die 19°C Wassertemperatur wirkten dagegen schon fast einladend. Somit konnten die Bedingungen als widrig bezeichnet werden. Trotzdem war die Stimmung unter den 19 Teilnehmern recht gut. Viele haben die 3,8 km zum ersten mal bewältigt und fast alle unterboten ihre beabsichtigte Zeit erheblich. Einige Schwimmer testeten generell nur das Freiwasserschwimmen, eine Teildistanz oder ihren Neoprenanzug. Insgesamt nahmen fünf Frauen teil. Eine fantastische Zeit schwamm Jens Dürer mit 51:20 Minuten. Aber auch Dorothee Barth-Schultheiß schwamm als schnellste Frau eine respektable Zeit von 1:18:39. In der "Relativwertung" erreichte sie damit sogar den 6. Platz von 14 Finishern der 3,8-km-Strecke. Beide sind Mitglieder des PSV Blau-Gelb Frankfurt. Mir als Initiator des 3,8 km-Schwimmens und Trainer des PSV Blau-Gelb gelangt mit 52:03 eine neue persönliche Bestleistung, die ich teilweise dem hohen Starttempo von Jens zu verdanken habe.

Zu den Ergebnissen   


Groß-Gerauer Fair-Athlon Ausdauermehrkampf mit Vierkampfwertung für Inlineskating/Nordic Skating)
Im Winterhalbjahr - 12 km Rad, 5 km Laufen, 1 km Schwimmen (8 km Inlineskaten/6 km Nordic Skates mit Luftreifen)

Der Fairathlon ist ein recht ausgewogener Dreikampf (wer will, auch Vierkampf) über 12 km Radfahren (schnelle Waldstrecke, robustes Rennrad möglich, MTB empfohlen), 5 km Laufen und 1 km Schwimmen. Hier trägt jede der Disziplinen gleich viel zum Gesamtergebnis bei. Nach jeder Disziplin gibt es eine Pause. Ideal für Anfänger und zur Leistungskontrolle. Das Inlineskaten/Nordic Skaten findet auf einem Kurs mit Wendepunkten statt. Nach Radfahren und Laufen geht es gemeinsam zum abschließenden Schwimmen. Das Skating wird mit den (meist wenigen) interessierten Teilnehmern separat ausgemacht.
Die Teilnehmer können auch nur Teile des Wettkampfes (Dreikampf, Zweikampf oder Einzeldisziplinen) in beliebigen Kombinationen absolvieren.
Startzeiten: Die Skater starten voraussichtlich am Tag vor dem Hauptveranstaltungstag oder gegen 8 Uhr nach Vereinbarung.
Treffpunkt für die übrigen Teilnehmer ist um 8.40 Uhr am Lauftreffparkplatz an der Mönchbruchpfadschneise an der B44 in Richtung Groß-Gerau-Mörfelden.
Ab ab 8.45 Uhr wird die Rad- und Laufstrecke vorgestellt mit anschließendem Radstart zwischen 9.10 und 9.15 Uhr. Gegen 10.00 Uhr ist der Start zum Laufen. Schwimmen (im Hallenbad Groß-Gerau) findet gegen 11.00 Uhr statt. Der Schwimmbadeintritt muss selbst gezahlt werden. Es wird im öffentlichen Badebetrieb geschwommen.
Wie immer gibt es eine faire alters- und geschlechtsangepasste Punktewertung. Genauere Details können bei mir erfragt werden.
Aktuelle Termine werden bekannt gegeben.

Grundsätzliches zu den Fairathlons...
Die Disziplinen dieses Ausdauermehrkampfes werden einzeln gestartet (keine Wechselzonen!). Die Ergebnisse werden so ausgewertet, dass ein Vergleich der eigenen Leistungen und untereinander in vielfältiger Weise möglich ist. Es gibt beispielsweise ein Bonussystem für Frauen und für jeden Altersjahrgang, welches die "relative Leistung" wiedergibt.
Je nach klimatischen oder organisatorischen Bedingungen vor Ort können einzelne Disziplinen des Mehrkampfes ausfallen (z.B. kein Radfahren bei Glatteis). Nach eigenem Ermessen können die Teilnehmer ebenso einzelne Disziplinen auslassen (z.B. Duathleten). Die Wettkampfdistanzen der Einzeldisziplinen bleiben unverändert. Ebenso die Auswertungsstatistik. Die möglichen Mehrkampfwertungen sind: Vierkampf I/R/L/S-8/12/5/1 km; Dreikampf R/L/S-12/5/1 km; Zweikampf R/S-12/1 km; Zweikampf S/L-5/1 km und Zweikampf R/L- 12/5 km.

Groß-Gerauer Einzelzeitfahren (aktuelles Datum und Startzeit siehe hier)
Nächter Austragungstermin: 21. März 2008, 9.30 Uhr.
Die 16,67 km-Strecke ist eine "98%-Runde" (etwa 98 % des Tempos einer kurven- und windfreien Flachstrecke möglich), mit rund 15 Höhenmetern, also äußerst schnell. Der Belag ist zu rund 80 % glatter (teils welliger) Asphalt und 20 % rauer (aber völlig ebener) Asphalt und praktisch frei von Schlaglöchern. Verkehrstechnisch ist kein Stopp auf der Runde notwendig, da immer nach rechts abgebogen wird!
Diese Veranstaltung ist ideal für Vereinsmeisterschaften und zur persönlichen Leistungsüberprüfung (Streckenrekorde: siehe Ergebnisse).

Treffpunkt, Start und Ziel ist am Veranstaltungsdatum an der Aral-Tankstelle am Ostende der Runde (Parken ist in der näheren Umgebung möglich, aber nicht an der Tankstelle!. Eine kurze Startbesprechung findet um 9.30 Uhr statt. Gestartet wird anschließend in Minutenabständen. Empfehlenswert ist ein vorheriges Abfahren der Runde und ein ausreichendes Aufwärmprogramm. Streckenkenntnisse werden vorausgesetzt (für Kurzentschlossene werden Mini-Streckenpläne ausgegeben, obwohl der Streckenverlauf sehr einfach ist). Es gilt beim Einzelzeitfahren absolutes Windschattenverbot (mind. 2 Sekunden Abstand hinter allen Fahrzeugen, Verstoß für zum Ausschluss aus der Wertung) und Helmpflicht. Die Ergebnisse werden vor Ort bekannt gegeben und auf dieser Website veröffentlicht. Wenn am Veranstaltungstag schlechtes Wetter herrscht, fällt das Einzelzeitfahren aus. Es gibt vor Ort keine Duschen und Toiletten! Jeder Teilnehmer muss zur Absicherung der Zeitnahme unbedingt eine Stopp-Armbanduhr mitbringen (Teilnahmebedingung!).
Aus Gründen der Innovation sind alle Arten von muskelbetriebenen Fahrzeugen zum Start zugelassen. Alles was nicht der UCI-Regeln entspricht, wird aber außer Konkurrenz in der Liste erwähnt und ist in seiner Klasse rekordfähig (Tandems, Liegeräder, HPVs usw.). Ich bitte euch um Voranmeldungen. Gemeldete Teilnehmer bitte ich, sich morgens vor der Veranstaltung noch einmal hier nach dem Stand der Dinge zu erkundigen.
Immer wenn ich selbst einmal nicht teilnehmen kann, werde die Ergebnisse trotzdem dokumentieren, damit ich die beliebte "Relativ-Wertung" durchführen kann. Eure Zeiten nehmt ihr dann selbst (eine Runde, leichter geht's nicht) und mailt sie mit zu. Ich benötige dann außerdem noch euren Namen. euer Alter am Veranstaltungstag und euer Geschlecht.
Ergebnisse vom 27. März 2005
Ergebnisse vom 3. Oktober 2005
Ergebnisse vom März 2006 (werden nachgereicht)
Ergebnisse vom 15. Oktober 2006
Ergebnisse vom 25. März 2007

Rundstrecke 16,67 km
Start und Ziel sind an der Araltankstelle (blaues T)

Nach dem Einzelzeitfahren hat man einen aktuellen Anhaltspunkt für ein praxisgerechtes Radtempo beim Triathlonradfahren (ähnliche Streckenbedingungen vorausgesetzt):
100% = Tempo
beim Einzelzeitfahren  
relativ schlechter
Radfahrer
solide trainierter
Hobby-Triathlet
sehr gut trainierter
Hobby-Triathlet
Triathlon-
Profi
Sprint-Triathlon 95 % 96 % 97 % 98 %
Olympische Distanz 92 % 93,5 % 95 % 96,5 %
Mittel-Distanz 84 % 87,5 % 90 % 92 %
Lang-Distanz 78 % 82 % 85 % 88 %

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Dri(tte Welt)-Athlon am 28. August 2005 am Leeheimer Riedsee in Südhessen
Angesichts der zunehmenden Kommerzialisierung des Triathlons, bei der es auf ein paar Euros nicht mehr ankommt, wurde jetzt eine Wohltätigkeitsveranstaltung ins Leben rufen, welche der dritten Welt und vielleicht auch unserer Wahrnehmung für unserer teures Hobby auf die Sprünge helfen sollte. Die Resonanz im Vorfeld war durchaus gut, am Start fanden sich dann aber nur zwei Teilnehmer.
Diese Veranstaltung unter dritteweltähnlichen "Low-Tech-Bedingungen" war dennoch ein Erlebnis. Das eingenommene Geld kam einem Sportförderprojekt für Straßenkinder in Brasilien zu Gute.
  • Es wurde eine Wendepunktstrecke im See im Bruststil geschwommen (ca. 650 m).
  • Nach den einzelnen Disziplinen erfolgte jeweils eine Pause mit freiwilliger Zeitnahme.
  • Radgefahren wurde auf Asphalt/Beton/100 m Schotter mit einem Rad OHNE SCHALTUNG (bzw. ohne zu schalten) über 8 km
  • Abschließend BARFUßLAUFEN über 3 km auf Asphalt/Beton-Feldwegen (auch Badeschlappen oder Jesuslatschen waren alternativ erlaubt, aber keine soliden Sportsandalen!).
  • Das empfohlene Startgeld, in Höhe von mindestens 3 €, wurde von den Teilnehmern auf 25 € pro Kopf aufgestockt.
Kurzbericht: Brustschwimmen habe ich schon seit 10 Jahren nicht mehr regelmäßig trainiert und die 19,8° C des Leeheimer Sees trugen auch nicht gerade zur Entspannug meiner Muskulatur bei. Dafür war die Wasserqualität 1A und die Brustschwimmerperspektive machte die 12:20 Minuten zum landschaftlichen Erlebnis. Gebremst hatte ich mich zusätzlich mit ethnomäßigen Bermudashorts. Beim Radfahren wählte ich ein 23-kg-Einkaufsrad bei dem ich einen viel zu großen Gang wählte, der natürlich drin blieb. Einen 30-er-Schnitt verpasste ich um 18 Sekunden. Laufen war dann die "volle Härte". Barfußlaufen ist auch für den trainierten Europäer nach wie vor eine anpruchsvolle Herausforderung. 11:42 Minuten musste ich mir schmerzvoll erkämpfen. Resümee: Gerne wieder!


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Die besten Veranstaltungen im Rhein- Main-Gebiet
Nicht "Kultcharakter" zählt hier, hier sondern der Spaß und was man für's Geld geboten bekommt


Hier stehen nur die allerbesten und uneingeschränkt empfehlenswerten Veranstaltungen. Alle Aktiven ermuntere ich hiermit, ihre Meinung über Veranstaltungen abzugeben.

  • Rodgau Triathlon


  • Erste Sahne, schon ab der Premiere. Alle Distanzen sind durch das absolute Fehlen von Bergen auch von Einsteigern gut zu bewältigen. Informationen beim TSV Dudenhofen und bei den Kritiken.

  • Frankfurter Nikolaus-Duathlon


  • Informiert eucht über diesen originellen und sehr gelungenen Duathlon beim PSV Blau- Gelb Frankfurt . Infos auch bei den Kritiken.

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    Live-Berichte von sportlichen Ereignissen
    Original Erlebtes und Berichte von den Lesern dieser Seiten

    Hier veröffentliche ich eure Erlebnis-Berichte vom finnischen Rentier-Marathon bis zur Quadrathlon WM. Also meldet euch bei mir, dann kann euer Bericht hier erscheinen.

    1. Ronneburger Einzelzeitfahren über 20,5 km

    Unter nahezu optimalen Wetterbedingungen fand am 20. Oktober 2001 im Ronneburger Hügelland das 1. Ronneburger Einzelzeitfahren statt. Die 6 Teilnehmer brachten alle ansehnliche Leistungen. Allein drei Männer bleiben unter dem bisherigen Streckenrekord. Christiane Vahle fuhr Streckenrekord bei den Frauen (40:42), während Michael Trott einen beachtlichen Streckenrekord bei den Männern vorlegte (32:01). Ein Bonussystem, das Frauen und jedem Jahrgang einen Korrekturfaktor zuordnet, macht die Ergebnisse aller Teilnehmer/innen untereinander vergleichbar.
    Die beiden kurzen Steigungen auf der Wettkampfrunde, sind zwar grundsätzlich problemlos zu fahren, führten aber bei dem hohen Wettkampf-Tempo allen Beteiligten klar den Unterschied zwischen Triathlon-Radfahren und Einzelzeitfahren vor Augen. Eine lange Gerade auf der zweiten Hälfte der Runde wurde bei leichtem Rückenwind von den schnelleren Teilnehmern größtenteils mit deutlich mehr als 40 km/h absolviert. Frohnatur Carsten versorgte, nach vollbrachter Tat, die dürstenden Körper mit lebenswichtigem Bier. Die Super- Stimmung der Teilnehmer ist ein guter Grund diesen Wettkampf erneut auszutragen.


    Frank
    "300 km um die Ronneburg"

    Was als "Trainingsexperiment" gedacht war, wurde von der sportlichen Seite für die beiden Teilnehmer ein großer persönlicher Erfolg. 300 km sind deutlich mehr als eine "normale" Rad-Trainingseinheit und daher auch im Extremausdauersport eher unüblich. Am 22. Juli 2001 wagte ich mich mit dem Frankfurter Volker Guth auf die beliebte Radrunde um die Ronneburg (bei Gelnhausen), um nach 14 Runden und etwas mehr als 14 Stunden ein neues persönliches Superlativ ins Trainingsbuch eintragen zu können. Die Erfahrungen von der Strecke:

    - Ultramarathon-Radfahrer, und besonders deren Gesäße,
      müssen wohl aus besonderem Holz geschnitzt sein.
    - Begleiterscheinungen, wie Sonnenbrand, geschwollene Handgelenke
      und Handballen, Scheuerstellen an den Füßen usw. kommen
      besondere Bedeutungen als leistungsbegrenzende Faktoren zu.
    - Die Muskulatur ermüdet beim praktizierten niedrigen Leistungseinsatz
      (Puls zwischen 105 und 140) so gut wie nicht und fühlt sich am nächsten
      Tag erstaunlich fit an.
    - Essen während der Tour ist noch wichtiger als die Trainingsvorbereitung
    - Wer abnehmen will, sollte das besser mit kontinuierlichem Training
      versuchen, denn obwohl bei solch einer Tour rund 500 Gramm Fett verloren
      gehen, ist dies nur ein Tropfen auf den heißen Stein (wenn auch ein großer).


    Frank
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    Kurz-Veranstaltungskritiken - das Schnellgericht der Sport-Events
    live dabei - schonungslos - ehrlich - direkt - kontrastreich & völlig subjektiv


    1. Rodgau Volkstriathlon am 31.8.2002 (0,7/28/6 km)


    Nicht das Glück mit dem Wetter (das immer an der Grenze zum Gewitter stand) veranlasste die Teilnehmer im Ziel glücklich und zufrieden durchzuatmen - nein, es waren vor allen die Organisatoren um Heike Nenner-Paul und Dieter Dackau, die mit Erfahrung und Engagement diese Veranstaltung zum Erlebnis machten. Mit 350 Teilnehmern auf einer Premiere umzugehen, beweist viel Können und Fingerspitzengefühl beim TSV Dudenhofen. Die Helfer waren durchweg nett und gut informiert.
    Anfänger, die sich schon trauten im See zu schwimmen waren unter den Startern ebenso vertreten, wie hessische Spitzentriathleten. Schiedsrichter des HTV sorgten dafür, dass es beim Radfahren ein wenig disziplinierter zuging, als dies mittlerweile leider üblich ist. Ein kurzer Regenguss mitten im Wettkampf war dann eher erfrischend als störend. Zwei Getränkestände auf der 6-km-Laufstrecke bewiesen bei der Schwüle am 31. August gute Weitsicht beim Veranstalter.
    Angesichts der absolut "sauschnellen" Radstrecke bleiben möglicherweise Enttäuschungen bei den Teilnehmern nicht aus, wenn sie einmal wo anders starten. Was bedeutet, dass man für Geschwindigkeitsrekorde auf dem Rad unbedingt nach Rodgau kommen muss! Das abschließende nette Rahmenprogramm (Tanz, Tombola) zur Siegerehrung passte sehr gut zu dieser Sportveranstaltung. Daher geht ganz selbstverständlich ein Strahly nach Rodgau.


    Seligenstädter Vita-Nova- Triathlon am 23.6.2002 (0,7/24,1/5,7 km)


    Wie schade, wenn Leute, die es in der Hand haben, eine Veranstaltung mutwillig versaubeuteln. Ein Beispiel an Unfairness und Unsportlichkeit boten auch dieses Jahr wieder zahreiche "Lutscher" beim Seligenstädter Triathlon. Ermuntert wurden sie zu ihrem regelwidrigen Tun u.a. bei der Wettkampfbesprechung bei der die Windschattenregel zwar erwähnt wurde, aber nur um im selben Satz zu sagen, dass niemand disqualifiziert wird, der dagegen verstößt. Sprecher und Lutscher haben also ihren Anteil an der Unzufriedenheit unter den Athleten, die einen fairen Wettkampf erwartet hatten. Da ich auch in diesem Jahr wieder von solchen "Möchtegern-Armstrongs" durch stümperhafte Überholmanöver gefährdet wurde und beinahe (leider nur beinahe) Zeuge eines Gruppensturzes derselben wurde, kann ich diese Veranstaltung Anfängern aus Sicherheitsgründen leider nicht mehr empfehlen. Bedauerlich, dass die Mühe der Helfer und die organisatorische Routine der Veranstalter durch all das mit Füßen getreten wird.
    Deswegen diesmal leider nur ein Neutrali für Seligenstadt (da wäre ein Strahli drin, Leute!).


    Frankfurter Nikolaus- Duathlon am 2.12.2001 (2,5/15/2,5 und 5/22,5/2,5 km)


    Der PSV Blau-Gelb Frankfurt zeigte auch diesmal, dass es sich lohnt gegen das große Veranstaltungssterben  anzukämpfen und den Nikolaus-Duathlon erneut auszutragen. Gute Wetterbedingungen (10°C, kein Regen!) hoben die gute Stimmung bei den Helfern wie auch den Teilnehmern. Es machte einfach Spaß sich auf den feucht-schlammigen Wegen richtig einzudrecken. Wann dürfen das Erwachsene schon mal?
    Der gebotene Service war komplett: Ein Wasserschlauch zur Räderreiningung, kostenlose leckere Verpflegung für Teilnehmer und Zuschauer (!) sowie eine abschließende Tombola, bei der kaum jemand leer ausgehen musste. Außerdem gab es auf der PSV-Homepage Teilnehmerfotos zum herunterladen - einfach super!
    Durch und durch gelungen diese Veranstaltung, auch empfehlenswert für "Erst- Duathleten", daher ein Strahly nach Frankfurt


    Oberurseler Gruppen- und Familientriathlon am 26.8.2001 (0,5/18,5/5 km)


    Hättte ich diesen Triathlon als ersten absolviert, dann ware mir die Lust vergangen. Vorher bin ich in Seligenstadt, Edersee, Vohenstrauß, Biblis gestartet. Waren alles super Veranstaltungen. Ich hatte mich bei Familientriathlon in Oberursel rechtzeitig angemeldet. Als ich am Veranstaltungstag eine Stunde vor Beginn ankam, wurde erst die Annahme aufgebaut. Dann wurde festgestellt, dass ich mich angemeldet hatte und auch das Startgeld überwiesen hatte, aber eine Startnummer hatte mir keiner vergeben. Also musste ich nochmal eine Anmeldung ausfüllen und bekam eine der letzten Startnnummern (als Brustschwimmer als letztes schwimmen ist sehr motivierend).
    Die Radwechselzone entpuppte sich als ein paar Fahrradständer und ein paar Bäume. Auch Veranstalterpersonal traf man da nicht. Keiner bewachte die Wechselzone! Es war gar kein Ansprechpartner da. Zufällig erfuhr ich, das man seine Turnschuhe für den zweiten Wechsel unter eine Festbank bei der Annahme deponieren sollte. Es passte dort auch keiner auf. Bei der Wettkampfbesprechung wurde darauf hingewiesen, dass es erwünscht ist, Kraul zu schwimmen (Familientriathlon?) und auf die Straßenverkehrsordnung. Dann ging es los mit 15 Minuten Verspätung. Nach dem Schwimmen und den ersten Metern auf dem Rad stand ich schon an einer roten Ampel. Es war auch ein Posten vorhanden (Anmerkung: Zum Notieren aller, die bei "Rot" die Ampel überquert hätten). Alle, die ich in der Wechselzone überholt hatte waren um mich versammelt (Zeitgutschriften kennt man in Oberursel nicht, wäre auch noch zu einem größeren Chaos gekommen!). Dann ging es weiter über mehrere rote Ampeln (dafür kann ja der Veranstalter nichts; für die fehlenden Streckenposten auch nicht???).
    Das Radfahren habe ich überlebt und dann gab ich mein Fahrrad ab. Meine Schuhe fand ich auch, nachdem ich einen auf der Festbank sitzenden wegjagen musste. Das Laufen war okay. Am Wendepunkt gab es mal Wasser und dann ging es Richtung Ziel. Aber im Ziel fing das Chaos erst an! Es dauerte ewig bis eine Auswertung zu Stande kam. Kein Aushang!
    Dann die Siegerehrung: Es wurde jemand bei den Männern als Sieger geehrt, der es gar nicht war. Er war dann 10. der 11., die hatten einfach die Zeiten vertauscht. Und das bei mehreren.
    Und das alles für eine absolut höchste Startgebühr die ich kenne. Dafür gab es ein T-Shirt und eine Dose Pullmoll. Als Verpflegung im Ziel gab es Apfelschorle und Bananen. Es gibt auch Triathlons mit einer weitaus größeren Auswahl: Obstbuffee, Müsli, Joguhrt, Kuchen usw.. Und für weniger Geld. Familientriathlon? Mir stellt sich die Frage, ob das alles nur Abzocken war? Keine Frage, ob ich im nächsten Jahr nochmal starte, oder?

    Jürgen

    Nach diesem niederschmetternden Bericht von Jürgen Stolzenberger, bleibt in diesem Jahr leider nur ein Übli für Oberursel. (Frank)

    Darmstädter Datterich Triathlon am 15.7.2001

    Abgezockt
      fühlten sich über 50 Teilnehmer von Dieter Bremer, dem "Macher" (Selbstbezeichnung) dieser Veranstaltung. Rund 1600 Teilnehmer, die jeweils 35 DM Startgeld entrichtet hatten, waren am Start. Kompakt und vor allem veranstalterfreudlich war der Anmeldemodus bei dem 10 bis 11 Teilnehmer eine Mannschaft bildeten und eine Schwimmbahn teilen mussten. Teilnehmerfreundlich war der Service hingegen nicht: Die Verpflegung bestand aus zwei Bechern Wasser auf der Laufstrecke sowie kostenlosem Darmstädter Leitungswasser im Zielbereich. Skandalös sogar war die erwähnte Panne und die Art und Weise wie sie heruntergespielt wurde. Während Dieter Bremer noch per Mirkofon verkündete, dass diese Veranstaltung wegen ihres starken Wachstums 2002 möglicherweise über zwei Tage ausgetragen werden soll, maulten zahlreiche Teilnehmer im Hintergrund wegen der offensichtlichen organisatorischen Überforderung.
    Die fünf Mannschaften, die aus verständlichen Gründen (1750 DM Startgeld!) noch kurzfristig bei der Anmeldung berücksichtigt wurden, kamen aus unverständlichen Gründen nicht in die Wertung. Die IPTA-Zeitnahme ist zwar teuer, aber hat nach meiner Erfahrung in Darmstadt schon mindestens zum vierten mal fatal versagt. Keine Erwähnung der genannten Mannschaften bei der Siegerehrung, keine Regung von Dieter Bremer, den Fehler vor versammeltem Publikum einzugestehen. Erst nach massivem Protest reagierte er in beschämend alberner Weise: Die vergessenen Mannschaften durften nach der Siegerehrung vor den verbliebenen 250 Anwesenden den Namen ihrer Mannschaft durch's Mikrofon sagen. Kindergartenmethoden - peinlicher geht's nicht!
    Lachhaft oder zumindest Geschmackssache war auch der T-Shirt-Wettbewerb bei dem die "tollsten" T-Shirts prämiert wurden. Leider gebärdeten sich dabei einige zu sehr als Helden und verdarben damit anderen die Stimmung. Das schlimmste T-Shirt des Tages war aber das Veranstaltungs T-Shirt selbst, sowohl vom Motiv, wie auch von der Farbauswahl. Bevor mir schlecht wurde, habe ich es für die Altkleidersammlung bestimmt.
    Besonders cool waren während des Wettkampfes auch zwei Streckenposten, die auf der Radstrecke versuchten die Radfahrer eine Runde mehr als vorgesehen fahren zu lassen (Zitat: "Ihr müsst fünf Runden fahren!"). Merkwürdig, dass ausgerechnet aus der selbst ernannten "Triathlon-Hochburg Darmstadt" zunehmend Anlässe geliefert werden, den Spaß am Triathlon zu verlieren. Außenstehende bekommen den Eindruck, dass man um gute Veranstaltungen zu erleben, den Raum Darmstadt meiden müsse. Schade um die seltenen sehr guten Veranstalter dieser Region, die mit viel Engagement und weniger komerziellen Ambitionen beweisen, wie man es richtig macht.
    Ein verdientes halbgrünes Flaui geht 2001 an die Veranstalter des Darmstädter Datterich Triathlons!


    Oberurseler Gruppen- und Familientriathlon am 27.8.2000 (0,5/18,5/5 km)


    Eigentlich eine förderungswürdige Idee, dieser Gruppen- und Familientriathlon, sozusagen echte Mangelware in unserer Triathlonlandschaft. Doch leider holperte es an allen Ecken und Enden. Das Startgeld für Einzelstarter war mit 40 DM deutlich zu hoch angesetzt. Gut, es gab zum Schluss reichlich Sachpreise, die aber einige verärgerte "Frühheimfahrer" nicht mehr trösten konnten. Schwimmen im Oberurseler Schwimmbad war einwandfrei, beim Radfahren galt die Regel (kennt jeder, aber...) bei Roten Ampeln zu halten, sonst drohte Disqualifikation. Als Veranstalterauflage ist das noch nachvollziebar, doch Zeitgutschriften hätten vom Streckenposten ebenso leicht notiert werden können, wie die Nummern der "Rotlichtsünder". Damit wäre der Wettkampf ein wirklich sportlicher geworden, denn auch die Leistung von Familien sollte respektiert werden. Drei Stopps über insgesamt mehr als drei Minuten sind, bei meiner (Brutto-)Fahrzeit von etwa knapp 34 Minuten, schon recht viel und bedeuten auf dieser Distanz mehr als eine Klasse Leistungsunterschied. Hinzu kam, dass nur drei Streckenposten auf der Radstrecke anzutreffen waren. Der unvorbereitete Autoverkehr war durch die Teilnehmer sichtbar irritiert.
    Ähnlich beim Laufen: Zwei Helfer wurden beim Laufen am Wendepunkt gesichtet, mehr nicht. Eine mäßig befahrene Kreuzung war weder gesperrt noch geregelt. Ein deutliches Bemühen des Veranstalters, den Teilnehmern eine angemessene Veranstaltung zu bieten, konnte ich nicht spüren. Die Schuld für Zeitverzögerungen und Unfälle sollten den Teilnehmern selbst angelastet werden.
    Dünn war's und leider auch einer meiner bisher gefährlichsten Triathlons (der Hinweis auf die StVO sollte nicht als leichtfertige Floskel missbraucht werden). Gewisse Pflichten hat jeder Veranstalter, besonders wenn es sich nicht um Erstveranstaltungen oder Billig-Triathlons handelt! Daher ein leicht geschmeicheltes Neutrali für Oberursel.


    Limburger MainKraftwerke City- Triathlon in Limburg am 6.8.2000 (1,5/37/10 + 0,5/18/5 km)


    Eine Veranstaltung der positiven Überraschungen! Gut 1,5 km Schwimmen in der Lahn hören sich abenteuerlich an, waren aber übersichtlich für Zuschauer, wie auch Teilnehmer, daher problemlos. Es war übrigens eine Veranstaltung der kurzen Wege - alles an einem Ort, super. 36,5 (angemessene!) Radfahrkilometer wurden etwa zur Hälfte in der Stadt zurückgelegt. Ja, das war abenteuerlich! Spitzkehren, zahlreiche Kurven, kurze "Heartbreak Hills", Bahnunterführungen, Lahnüberquerungen per Holzbrücke (nicht Holzweg) und "Bretterpassagen" auf engen Radwegen. Das ganze vier mal! Alles Faktoren, die allein genügen um ein halbes dutzend Veranstaltungen scheitern zu lassen. Anders in Limburg. Der Erstveranstalter legte eine Premiere hin, die nicht anders als professionell zu bezeichnen ist. Ein viermaliges Verpflegungsangebot auf der Radstrecke, zahlreiche hochmotivierte Helfer, gute Streckenabsperrung und ausreichende Wettkampfrichterpräsenz ließen diesen Triathlon glänzen.
    Auf der Laufstrecke über 4 1/4 Runden (ca. 9,8 km) wurde sage und schreiebe neun mal Verpflegung gereicht. Die Stimmung in Limburg war bombastisch. Wo kamen so plötzlich die vielen Triathlon-Fans her?
    Für Volkstriathleten gab es auf der selben Strecke eine Veranstaltung über 0,5/18,3/5,2 km (Startgeld 30,- DM, geht in Ordnung). Als kleines Manko muss ich die etwas knappe Vorabinformation der Teilnehmer und das mit 50,- DM (Kurztria) überdurchschnittliche Startgeld nennen. Resultat: Ein nettes Strahly und ein Smiley wandern nach Limburg.

    Sachsenman-Langtriathlon in Moritzburg am 16.7.2000 (3,8/176/42 + 0,9/21/5 km)


    Lang- und Ultratriathlons sind selten in Deutschland, weshalb allein die Bereitschaft solche zu veranstalten hoch angerechnet werden muss. Doch auch die übrigen Qualitäten dieser Veranstaltung sind durchaus konkurrenzfähig. Das Startgeld von 200 DM erlaubt es, sich sich ein paar Tage länger im sehenswerten 3000-Seelen-Örtchen einzuquartieren. Im Vorfeld waren einige Änderungen im Veranstaltungsablauf (3,- DM Nachzahlung; 3500 m statt 2000 m Kopfsteinpflaster auf der Radstrecke u.a.) für die Teilnehmer verwirrend und viele der etwa 160 gestarteten Sportler gingen mit gemischten Gefühlen an den Start. Mit dazu beigetragen hat mit Sicherheit das 17°C kalte Wasser des Sees in dem zwei übersichtliche Runden geschwommen wurden.
    Zwei Wochen eisigen Wetters zuvor waren die Ursache, doch am Veranstaltungstag zeigte sich überwiegend sonniges Wetter bei Lufttemperaturen um knapp 20°C. So gesehen, ideale Bedingungen für lange Ausdauerleistungen, aber höchstwahrscheinlich auch ein Riesenglück für den Veranstalter. Die Verpflegung auf der Radstrecke war hervorragend und auch für die letzten Teilnehmer ausreichend. Bei heißerem Wetter hätten zahlreiche Triathlontouristen und alte Rad-Deppen dem Veranstalter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich selbst bin als Zuschauer drei Runden des 45-km-Rundes in allen Richtungen und in allen Geschwindigkeiten abgefahren. Locker plaudernde Grüppchen von Nicht-Teilnehmern steuerten auf ihren High-Tech-Triathlon-Rädern regelmäßig die Versorgungsstationen an, wo sie von den (vielleicht viel zu) netten Helfern mit bis zu zwei Radflaschen ausgestattet wurden. Das andere Schmarotzer-Volk waren Gruppen von älteren (!) Radfahrern die zunächst ohne Verpflegung trainierten und sich plötzlich reich beschenkt mit Bidons des Sachsenman-Sponsors auf die Jagd nach diesen Schleichern auf ihren komischen Rädern machten. Ein heißer Sommertag hätte sicher zum verpflegungsmäßigen Fiasko geführt und das, ohne Verschulden des Veranstalters! Das Aufmischen der Triathleten durch diese alten Deppen funktionierte deutlich sichtbar: faire Sportler beschimpften diese Typen zurecht und ließen sich verärgert abdrängen und überholen. Die unfairen Teilnehmer lutschten über viele Kilometer mit. Leider kam der Veranstalter seiner Zusage, Windschattenfahren zu ahnden, in keinem Fall nach. Auch die angezeigten nachweisbaren Fälle des Betruges (Abkürzen auf Rad- und Schwimmstrecke) verliefen im Sande. Die Absperrung des Verkehrs funktionierte in vielen Fällen leider nicht ausreichend.
    Sonst aber war die Radstrecke gut. Wellig mit Steigungen bis 500 m (8%), aber dennoch schnell, wegen eines etwa 15 km langen "Brettes", wo jeder seinen Schnitt wieder hochziehen konnte. Die reizvolle Landschaft, die herzliche Kommentierung der Teilnehmer und nicht zuletzt das Panorama des benachbarten Moritzburger Wasserschlosses, machten das Radfahren zu einem besonderen Erlebnis.
    Gelaufen wurde auf einer 8,4-km-Runde im Moritzburger Wald, die nach 20 Uhr, aus Sicherheitsgründen, auf eine beleuchtete 4,2 km Runde verkürzt wurde. Die Strecke war, obwohl - dem Augenschein nach - fast flach, nicht zu unterschätzen. Für die langsamen Teinehmer, die ihren Marathon auf der 4,2 km Runde beenden mussten, war sie sogar anspruchsvoll, weil sich das Kopfsteinpflaster und fast sämliche Höhenmeter auf diese Runde konzentrierten. Was dort an Verpflegungsarbeit und Anfeuerungen geleistet wurde, kennt keinen Vergleich: vier Verpflegungsstationen auf der kurzen Runde und Ausharren der Helfer bis zur letzten Teilnehmerin (15:50 h) machten ein Aufgeben praktisch unmöglich. Übrigens hatte der Veranstalter angekündigt, bis zum letzten Teilnehmer "durchzuhalten", notfalls bis 3 Uhr nachts. Ein sehr feiner Zug! Somit wurde der Eindruck den der Sachsenman machte, mit der Veranstaltungdauer immer besser.
    Am Vortag wurde übrigens ein sehenswertes sportliches Rahmenprogramm geboten. Ein 5-km-Lauf und eine Radtouristik am Vormittag und nachmittags ein Jedermann-Sprinttriathlon über die offiziellen Distanzen 0,75/20/5. Leider hatte man als Teilnehmer das Gefühl im Schatten des Sachsenman zu stehen. Die Veranstaltung wirkte ein wenig zu sehr als Anhängsel (weniger Infos und "Fürsorge" für die Sportler). Sehr gut jedoch, waren die Streckenverhältnisse, die mit wirklichen 0,9/21/5 km zufällig sehr fair ausgefallen sind, d.h. gute Schwimmer hatten eine reelle Chance ihre Qualitäten bis auf die Zielgerade zu retten und nicht schon nach zehn Radkilometern zu loosen. Meine Meinung dazu: Diese Streckenverhältnisse beibehalten. Ein Smiley und ein nachdenkliches Neutrali gehen nach Moritzburg. Insgesamt eine empfehlenswerte Veranstaltung.

    Seligenstädter Vita-Nova- Triathlon am 25.6.2000 (0,7/24/5 km)


    In zeitlicher Konkurrenz zum Frankfurter Frauentriathlon und den Deutschen Meisterschaften konnte diese Veranstaltung mit Bravour bestehen. Tolle Bedingungen auf der Strecke ließen bei den Sportler(inne)n den Kopf frei für's Wesentliche (Durchbeißen!). Das erfahrene Organisation-Team weiß worauf es ankommt und gerne würde ich hier das seltene Strahly vergeben. Leider aber wurde die brettflache "lutscherfreundliche" Radstrecke nicht ausreichend überwacht, so dass sich fast im gesamten Feld Gruppen von schmarotzenden Windfeiglingen zusammenfanden. Trotzdem sehr empfehlenswert, sowohl für Einsteiger als auch für Freaks. Ein Smiley geht nach Seligenstadt.

    Moret-Triathlon am 17.6.2000 (2,1/82/20 km)


    Klasse, einfach super das Ding! Die zurzeit einzige Mitteldistanz in Hessen war (wie so oft) ein organisatorisches Glanzstück. Trotz schwieriger Organisation der Radstrecke (bayerische Behörden...!), bekam Gerd Kehnke noch einmal die Kurve und erhielt die Erlaubnis das Radfahren mit 4 kontrollierten Zwangsstopps durchzuführen. Die Unfähigkeit von 11 Triathleten diese einzuhalten, spricht für sich. Einer wurde sogar zweimal dafür disqualifiziert und bedankte sich dafür bei einem unbeteiligten Streckenposten mit einem ARSCHLOCH. Ich bin nicht als einziger der Ansicht, dass solche Typen lebenslang für unseren Sport gesperrt gehören. Triathlon-Rambos brauchen wir nicht! Weiterhin positiv war, dass trotz langer Veranstaltungsdauer kein Zeitlimit bestand, was diesen Triathlon schon beinahe volkssporttauglich macht. Nicht jedermanns Sache sind die 7 km Anfahrt mit dem Rad zum See. Doch als beständigster Mittel-Triathlon der weiteren Region hat der Moret-Triathlon beinahe schon Kult-Status erreicht. Deswegen ein Smiley und ein Strahly für dieses Event.


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