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Wer die Lage von bestimmten Veranstaltungen einschätzen möchte, kann die PLZ-Karte zu Hilfe nehmen. |
![]() Weder eine halbe Sache noch so trocken wie ein Knäckebrot - bei 45 km Cross-Skating wird viel Schweiß fließen. |
Im flachen Waldgebiet zwischen Groß-Gerau und Mörfelden findet man ideale Bedingungen zum Nordic-Skating, Skiken und Cross-Skaten. Nach der ersten Austragung am 21. Juni 2007 wird diese kostenlose Trainingsveranstaltung jetzt wiederholt.
Es werden voraussichtlich vier Runden zu jeweils 11,25 km geskatet. Die Strecke hat einen Schwierigkeitsgrad von durchschnittlich 1,3 (= leicht bis mittelschwer) und ist für Skikes und andere Cross-Skates geeignet (nicht für Rollski mit Kunststoffrollen). Auf etwa 2,5 km jeder Runde liegt der Schwierigkeitsgrad bei 1,5 bis 2,2 (sonst bei 0,5 bis 1,2). Pro Runde müssen nur etwa 30 Höhenmeter bewältigt werden. Die Herausforderung für die sportlich ambitionierten Teilnehmer werden die Streckenrekorde des Wasalaufes (volle Distanz!) sein. Die Rekorde liegen bei 4:20:28 (Frauen) und 3:38:57 (Männer). Der Streckenrekord leigt bei 3:24:02 Stunden. Den Teilnehmern werden Streckenkarten zur Verfügung gestellt. Es können natürlich auch Teilstrecken absolviert werden. Begonnen wird an diesem Samstag um 14 Uhr, Zeitnahme ist freiwillig. Die Verpflegung ist Sache der Teilnehmer, kann aber nach jeder Runde aufgenommen werden. Wer keine Cross-Skates besitzt, kann hier skikes ausleihen oder kaufen. Beim dort ebenfalls erwähnten Skike-Treff, jeden zweiten Samstag, wird die Halb-Wasa-Strecke vorgestellt. Training und Übungsstunden auf skikes können dort ebenfalls gebucht werden. Es wird dringend empfohlen vorher im Training schon mindestens 30 km am Stück gefahren zu sein um die 45 km halbwegs locker zu überstehen. Streckenansicht und Treffpunkt |
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Auch 2008 findet wieder der "Flachmann" statt, diesmal als "Olympische Distanz" weil die Wettkämpfe dieses Jahr sehr gut aufeinander aufbauen. Zwei Wochen danach ist der Kraichgau-Traithlon und sechs Wochen danch der Ironman Germany in Frankfurt. Schwimmen ist 2008 nur eine Runde plus einmal um die 300 m-Boje und zurück. Radfahren in zwei Runden und Laufen über drei Runden. Alles Weitere schaut ihr einfach im nächsten Absatz nach. |
FLACHMANN 2007 |
Nennt ihn "Flachmann", "Double Olympic" oder wie ihr wollt, aber macht bitte keinen Kult oder keine Ersatzreligion daraus, es ist nur eine Sportveranstaltung. Um für maßvolle Sportler noch längere Wettkämpfe überflüssig zu machen, wird es erstmalig eine Hochrechnung für eine imaginäre Langstreckenzeit (3/120/30 km und IM-Distanz) geben. Als "Imaginären Ironman" werden wir die Veranstaltung aus Markenschschutzgründen und aus Überzeugung nicht bezeichnen. |
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Leeheimer "Flachmann" Mittel-Triathlon
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![]() Detaillierte Streckenpläne können per E-Mail angefordert werden. |
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| 100% = Tempo beim Einzelzeitfahren |
relativ schlechter Radfahrer |
solide trainierter Hobby-Triathlet |
sehr gut trainierter Hobby-Triathlet |
Triathlon- Profi |
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| Sprint-Triathlon | 95 % | 96 % | 97 % | 98 % | |
| Olympische Distanz | 92 % | 93,5 % | 95 % | 96,5 % | |
| Mittel-Distanz | 84 % | 87,5 % | 90 % | 92 % | |
| Lang-Distanz | 78 % | 82 % | 85 % | 88 % |

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1. Rodgau Volkstriathlon am 31.8.2002 (0,7/28/6 km) Nicht das Glück mit dem Wetter (das immer an der Grenze zum Gewitter stand) veranlasste die Teilnehmer im Ziel glücklich und zufrieden durchzuatmen - nein, es waren vor allen die Organisatoren um Heike Nenner-Paul und Dieter Dackau, die mit Erfahrung und Engagement diese Veranstaltung zum Erlebnis machten. Mit 350 Teilnehmern auf einer Premiere umzugehen, beweist viel Können und Fingerspitzengefühl beim TSV Dudenhofen. Die Helfer waren durchweg nett und gut informiert. Anfänger, die sich schon trauten im See zu schwimmen waren unter den Startern ebenso vertreten, wie hessische Spitzentriathleten. Schiedsrichter des HTV sorgten dafür, dass es beim Radfahren ein wenig disziplinierter zuging, als dies mittlerweile leider üblich ist. Ein kurzer Regenguss mitten im Wettkampf war dann eher erfrischend als störend. Zwei Getränkestände auf der 6-km-Laufstrecke bewiesen bei der Schwüle am 31. August gute Weitsicht beim Veranstalter. Angesichts der absolut "sauschnellen" Radstrecke bleiben möglicherweise Enttäuschungen bei den Teilnehmern nicht aus, wenn sie einmal wo anders starten. Was bedeutet, dass man für Geschwindigkeitsrekorde auf dem Rad unbedingt nach Rodgau kommen muss! Das abschließende nette Rahmenprogramm (Tanz, Tombola) zur Siegerehrung passte sehr gut zu dieser Sportveranstaltung. Daher geht ganz selbstverständlich ein Strahly nach Rodgau. |
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Seligenstädter Vita-Nova- Triathlon am 23.6.2002 (0,7/24,1/5,7 km) Wie schade, wenn Leute, die es in der Hand haben, eine Veranstaltung mutwillig versaubeuteln. Ein Beispiel an Unfairness und Unsportlichkeit boten auch dieses Jahr wieder zahreiche "Lutscher" beim Seligenstädter Triathlon. Ermuntert wurden sie zu ihrem regelwidrigen Tun u.a. bei der Wettkampfbesprechung bei der die Windschattenregel zwar erwähnt wurde, aber nur um im selben Satz zu sagen, dass niemand disqualifiziert wird, der dagegen verstößt. Sprecher und Lutscher haben also ihren Anteil an der Unzufriedenheit unter den Athleten, die einen fairen Wettkampf erwartet hatten. Da ich auch in diesem Jahr wieder von solchen "Möchtegern-Armstrongs" durch stümperhafte Überholmanöver gefährdet wurde und beinahe (leider nur beinahe) Zeuge eines Gruppensturzes derselben wurde, kann ich diese Veranstaltung Anfängern aus Sicherheitsgründen leider nicht mehr empfehlen. Bedauerlich, dass die Mühe der Helfer und die organisatorische Routine der Veranstalter durch all das mit Füßen getreten wird. Deswegen diesmal leider nur ein Neutrali für Seligenstadt (da wäre ein Strahli drin, Leute!). |
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Frankfurter Nikolaus- Duathlon am 2.12.2001 (2,5/15/2,5 und 5/22,5/2,5 km) Der PSV Blau-Gelb Frankfurt zeigte auch diesmal, dass es sich lohnt gegen das große Veranstaltungssterben anzukämpfen und den Nikolaus-Duathlon erneut auszutragen. Gute Wetterbedingungen (10°C, kein Regen!) hoben die gute Stimmung bei den Helfern wie auch den Teilnehmern. Es machte einfach Spaß sich auf den feucht-schlammigen Wegen richtig einzudrecken. Wann dürfen das Erwachsene schon mal? Der gebotene Service war komplett: Ein Wasserschlauch zur Räderreiningung, kostenlose leckere Verpflegung für Teilnehmer und Zuschauer (!) sowie eine abschließende Tombola, bei der kaum jemand leer ausgehen musste. Außerdem gab es auf der PSV-Homepage Teilnehmerfotos zum herunterladen - einfach super! Durch und durch gelungen diese Veranstaltung, auch empfehlenswert für "Erst- Duathleten", daher ein Strahly nach Frankfurt |
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Oberurseler Gruppen- und Familientriathlon am 26.8.2001 (0,5/18,5/5 km) Hättte ich diesen Triathlon als ersten absolviert, dann ware mir die Lust vergangen. Vorher bin ich in Seligenstadt, Edersee, Vohenstrauß, Biblis gestartet. Waren alles super Veranstaltungen. Ich hatte mich bei Familientriathlon in Oberursel rechtzeitig angemeldet. Als ich am Veranstaltungstag eine Stunde vor Beginn ankam, wurde erst die Annahme aufgebaut. Dann wurde festgestellt, dass ich mich angemeldet hatte und auch das Startgeld überwiesen hatte, aber eine Startnummer hatte mir keiner vergeben. Also musste ich nochmal eine Anmeldung ausfüllen und bekam eine der letzten Startnnummern (als Brustschwimmer als letztes schwimmen ist sehr motivierend). Die Radwechselzone entpuppte sich als ein paar Fahrradständer und ein paar Bäume. Auch Veranstalterpersonal traf man da nicht. Keiner bewachte die Wechselzone! Es war gar kein Ansprechpartner da. Zufällig erfuhr ich, das man seine Turnschuhe für den zweiten Wechsel unter eine Festbank bei der Annahme deponieren sollte. Es passte dort auch keiner auf. Bei der Wettkampfbesprechung wurde darauf hingewiesen, dass es erwünscht ist, Kraul zu schwimmen (Familientriathlon?) und auf die Straßenverkehrsordnung. Dann ging es los mit 15 Minuten Verspätung. Nach dem Schwimmen und den ersten Metern auf dem Rad stand ich schon an einer roten Ampel. Es war auch ein Posten vorhanden (Anmerkung: Zum Notieren aller, die bei "Rot" die Ampel überquert hätten). Alle, die ich in der Wechselzone überholt hatte waren um mich versammelt (Zeitgutschriften kennt man in Oberursel nicht, wäre auch noch zu einem größeren Chaos gekommen!). Dann ging es weiter über mehrere rote Ampeln (dafür kann ja der Veranstalter nichts; für die fehlenden Streckenposten auch nicht???). Das Radfahren habe ich überlebt und dann gab ich mein Fahrrad ab. Meine Schuhe fand ich auch, nachdem ich einen auf der Festbank sitzenden wegjagen musste. Das Laufen war okay. Am Wendepunkt gab es mal Wasser und dann ging es Richtung Ziel. Aber im Ziel fing das Chaos erst an! Es dauerte ewig bis eine Auswertung zu Stande kam. Kein Aushang! Dann die Siegerehrung: Es wurde jemand bei den Männern als Sieger geehrt, der es gar nicht war. Er war dann 10. der 11., die hatten einfach die Zeiten vertauscht. Und das bei mehreren. Und das alles für eine absolut höchste Startgebühr die ich kenne. Dafür gab es ein T-Shirt und eine Dose Pullmoll. Als Verpflegung im Ziel gab es Apfelschorle und Bananen. Es gibt auch Triathlons mit einer weitaus größeren Auswahl: Obstbuffee, Müsli, Joguhrt, Kuchen usw.. Und für weniger Geld. Familientriathlon? Mir stellt sich die Frage, ob das alles nur Abzocken war? Keine Frage, ob ich im nächsten Jahr nochmal starte, oder? Jürgen Nach diesem niederschmetternden Bericht von Jürgen Stolzenberger, bleibt in diesem Jahr leider nur ein Übli für Oberursel. (Frank) |
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Darmstädter Datterich
Triathlon am 15.7.2001
Abgezockt fühlten sich über 50 Teilnehmer von Dieter Bremer, dem "Macher" (Selbstbezeichnung) dieser Veranstaltung. Rund 1600 Teilnehmer, die jeweils 35 DM Startgeld entrichtet hatten, waren am Start. Kompakt und vor allem veranstalterfreudlich war der Anmeldemodus bei dem 10 bis 11 Teilnehmer eine Mannschaft bildeten und eine Schwimmbahn teilen mussten. Teilnehmerfreundlich war der Service hingegen nicht: Die Verpflegung bestand aus zwei Bechern Wasser auf der Laufstrecke sowie kostenlosem Darmstädter Leitungswasser im Zielbereich. Skandalös sogar war die erwähnte Panne und die Art und Weise wie sie heruntergespielt wurde. Während Dieter Bremer noch per Mirkofon verkündete, dass diese Veranstaltung wegen ihres starken Wachstums 2002 möglicherweise über zwei Tage ausgetragen werden soll, maulten zahlreiche Teilnehmer im Hintergrund wegen der offensichtlichen organisatorischen Überforderung. Die fünf Mannschaften, die aus verständlichen Gründen (1750 DM Startgeld!) noch kurzfristig bei der Anmeldung berücksichtigt wurden, kamen aus unverständlichen Gründen nicht in die Wertung. Die IPTA-Zeitnahme ist zwar teuer, aber hat nach meiner Erfahrung in Darmstadt schon mindestens zum vierten mal fatal versagt. Keine Erwähnung der genannten Mannschaften bei der Siegerehrung, keine Regung von Dieter Bremer, den Fehler vor versammeltem Publikum einzugestehen. Erst nach massivem Protest reagierte er in beschämend alberner Weise: Die vergessenen Mannschaften durften nach der Siegerehrung vor den verbliebenen 250 Anwesenden den Namen ihrer Mannschaft durch's Mikrofon sagen. Kindergartenmethoden - peinlicher geht's nicht! Lachhaft oder zumindest Geschmackssache war auch der T-Shirt-Wettbewerb bei dem die "tollsten" T-Shirts prämiert wurden. Leider gebärdeten sich dabei einige zu sehr als Helden und verdarben damit anderen die Stimmung. Das schlimmste T-Shirt des Tages war aber das Veranstaltungs T-Shirt selbst, sowohl vom Motiv, wie auch von der Farbauswahl. Bevor mir schlecht wurde, habe ich es für die Altkleidersammlung bestimmt. Besonders cool waren während des Wettkampfes auch zwei Streckenposten, die auf der Radstrecke versuchten die Radfahrer eine Runde mehr als vorgesehen fahren zu lassen (Zitat: "Ihr müsst fünf Runden fahren!"). Merkwürdig, dass ausgerechnet aus der selbst ernannten "Triathlon-Hochburg Darmstadt" zunehmend Anlässe geliefert werden, den Spaß am Triathlon zu verlieren. Außenstehende bekommen den Eindruck, dass man um gute Veranstaltungen zu erleben, den Raum Darmstadt meiden müsse. Schade um die seltenen sehr guten Veranstalter dieser Region, die mit viel Engagement und weniger komerziellen Ambitionen beweisen, wie man es richtig macht. Ein verdientes halbgrünes Flaui geht 2001 an die Veranstalter des Darmstädter Datterich Triathlons! |
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Oberurseler Gruppen- und Familientriathlon am 27.8.2000 (0,5/18,5/5 km) Eigentlich eine förderungswürdige Idee, dieser Gruppen- und Familientriathlon, sozusagen echte Mangelware in unserer Triathlonlandschaft. Doch leider holperte es an allen Ecken und Enden. Das Startgeld für Einzelstarter war mit 40 DM deutlich zu hoch angesetzt. Gut, es gab zum Schluss reichlich Sachpreise, die aber einige verärgerte "Frühheimfahrer" nicht mehr trösten konnten. Schwimmen im Oberurseler Schwimmbad war einwandfrei, beim Radfahren galt die Regel (kennt jeder, aber...) bei Roten Ampeln zu halten, sonst drohte Disqualifikation. Als Veranstalterauflage ist das noch nachvollziebar, doch Zeitgutschriften hätten vom Streckenposten ebenso leicht notiert werden können, wie die Nummern der "Rotlichtsünder". Damit wäre der Wettkampf ein wirklich sportlicher geworden, denn auch die Leistung von Familien sollte respektiert werden. Drei Stopps über insgesamt mehr als drei Minuten sind, bei meiner (Brutto-)Fahrzeit von etwa knapp 34 Minuten, schon recht viel und bedeuten auf dieser Distanz mehr als eine Klasse Leistungsunterschied. Hinzu kam, dass nur drei Streckenposten auf der Radstrecke anzutreffen waren. Der unvorbereitete Autoverkehr war durch die Teilnehmer sichtbar irritiert. Ähnlich beim Laufen: Zwei Helfer wurden beim Laufen am Wendepunkt gesichtet, mehr nicht. Eine mäßig befahrene Kreuzung war weder gesperrt noch geregelt. Ein deutliches Bemühen des Veranstalters, den Teilnehmern eine angemessene Veranstaltung zu bieten, konnte ich nicht spüren. Die Schuld für Zeitverzögerungen und Unfälle sollten den Teilnehmern selbst angelastet werden. Dünn war's und leider auch einer meiner bisher gefährlichsten Triathlons (der Hinweis auf die StVO sollte nicht als leichtfertige Floskel missbraucht werden). Gewisse Pflichten hat jeder Veranstalter, besonders wenn es sich nicht um Erstveranstaltungen oder Billig-Triathlons handelt! Daher ein leicht geschmeicheltes Neutrali für Oberursel. |
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Limburger MainKraftwerke City- Triathlon in Limburg am 6.8.2000 (1,5/37/10 + 0,5/18/5 km) Eine Veranstaltung der positiven Überraschungen! Gut 1,5 km Schwimmen in der Lahn hören sich abenteuerlich an, waren aber übersichtlich für Zuschauer, wie auch Teilnehmer, daher problemlos. Es war übrigens eine Veranstaltung der kurzen Wege - alles an einem Ort, super. 36,5 (angemessene!) Radfahrkilometer wurden etwa zur Hälfte in der Stadt zurückgelegt. Ja, das war abenteuerlich! Spitzkehren, zahlreiche Kurven, kurze "Heartbreak Hills", Bahnunterführungen, Lahnüberquerungen per Holzbrücke (nicht Holzweg) und "Bretterpassagen" auf engen Radwegen. Das ganze vier mal! Alles Faktoren, die allein genügen um ein halbes dutzend Veranstaltungen scheitern zu lassen. Anders in Limburg. Der Erstveranstalter legte eine Premiere hin, die nicht anders als professionell zu bezeichnen ist. Ein viermaliges Verpflegungsangebot auf der Radstrecke, zahlreiche hochmotivierte Helfer, gute Streckenabsperrung und ausreichende Wettkampfrichterpräsenz ließen diesen Triathlon glänzen. Auf der Laufstrecke über 4 1/4 Runden (ca. 9,8 km) wurde sage und schreiebe neun mal Verpflegung gereicht. Die Stimmung in Limburg war bombastisch. Wo kamen so plötzlich die vielen Triathlon-Fans her? Für Volkstriathleten gab es auf der selben Strecke eine Veranstaltung über 0,5/18,3/5,2 km (Startgeld 30,- DM, geht in Ordnung). Als kleines Manko muss ich die etwas knappe Vorabinformation der Teilnehmer und das mit 50,- DM (Kurztria) überdurchschnittliche Startgeld nennen. Resultat: Ein nettes Strahly und ein Smiley wandern nach Limburg. |
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Sachsenman-Langtriathlon in Moritzburg am 16.7.2000 (3,8/176/42 + 0,9/21/5 km) Lang- und Ultratriathlons sind selten in Deutschland, weshalb allein die Bereitschaft solche zu veranstalten hoch angerechnet werden muss. Doch auch die übrigen Qualitäten dieser Veranstaltung sind durchaus konkurrenzfähig. Das Startgeld von 200 DM erlaubt es, sich sich ein paar Tage länger im sehenswerten 3000-Seelen-Örtchen einzuquartieren. Im Vorfeld waren einige Änderungen im Veranstaltungsablauf (3,- DM Nachzahlung; 3500 m statt 2000 m Kopfsteinpflaster auf der Radstrecke u.a.) für die Teilnehmer verwirrend und viele der etwa 160 gestarteten Sportler gingen mit gemischten Gefühlen an den Start. Mit dazu beigetragen hat mit Sicherheit das 17°C kalte Wasser des Sees in dem zwei übersichtliche Runden geschwommen wurden. Zwei Wochen eisigen Wetters zuvor waren die Ursache, doch am Veranstaltungstag zeigte sich überwiegend sonniges Wetter bei Lufttemperaturen um knapp 20°C. So gesehen, ideale Bedingungen für lange Ausdauerleistungen, aber höchstwahrscheinlich auch ein Riesenglück für den Veranstalter. Die Verpflegung auf der Radstrecke war hervorragend und auch für die letzten Teilnehmer ausreichend. Bei heißerem Wetter hätten zahlreiche Triathlontouristen und alte Rad-Deppen dem Veranstalter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich selbst bin als Zuschauer drei Runden des 45-km-Rundes in allen Richtungen und in allen Geschwindigkeiten abgefahren. Locker plaudernde Grüppchen von Nicht-Teilnehmern steuerten auf ihren High-Tech-Triathlon-Rädern regelmäßig die Versorgungsstationen an, wo sie von den (vielleicht viel zu) netten Helfern mit bis zu zwei Radflaschen ausgestattet wurden. Das andere Schmarotzer-Volk waren Gruppen von älteren (!) Radfahrern die zunächst ohne Verpflegung trainierten und sich plötzlich reich beschenkt mit Bidons des Sachsenman-Sponsors auf die Jagd nach diesen Schleichern auf ihren komischen Rädern machten. Ein heißer Sommertag hätte sicher zum verpflegungsmäßigen Fiasko geführt und das, ohne Verschulden des Veranstalters! Das Aufmischen der Triathleten durch diese alten Deppen funktionierte deutlich sichtbar: faire Sportler beschimpften diese Typen zurecht und ließen sich verärgert abdrängen und überholen. Die unfairen Teilnehmer lutschten über viele Kilometer mit. Leider kam der Veranstalter seiner Zusage, Windschattenfahren zu ahnden, in keinem Fall nach. Auch die angezeigten nachweisbaren Fälle des Betruges (Abkürzen auf Rad- und Schwimmstrecke) verliefen im Sande. Die Absperrung des Verkehrs funktionierte in vielen Fällen leider nicht ausreichend. Sonst aber war die Radstrecke gut. Wellig mit Steigungen bis 500 m (8%), aber dennoch schnell, wegen eines etwa 15 km langen "Brettes", wo jeder seinen Schnitt wieder hochziehen konnte. Die reizvolle Landschaft, die herzliche Kommentierung der Teilnehmer und nicht zuletzt das Panorama des benachbarten Moritzburger Wasserschlosses, machten das Radfahren zu einem besonderen Erlebnis. Gelaufen wurde auf einer 8,4-km-Runde im Moritzburger Wald, die nach 20 Uhr, aus Sicherheitsgründen, auf eine beleuchtete 4,2 km Runde verkürzt wurde. Die Strecke war, obwohl - dem Augenschein nach - fast flach, nicht zu unterschätzen. Für die langsamen Teinehmer, die ihren Marathon auf der 4,2 km Runde beenden mussten, war sie sogar anspruchsvoll, weil sich das Kopfsteinpflaster und fast sämliche Höhenmeter auf diese Runde konzentrierten. Was dort an Verpflegungsarbeit und Anfeuerungen geleistet wurde, kennt keinen Vergleich: vier Verpflegungsstationen auf der kurzen Runde und Ausharren der Helfer bis zur letzten Teilnehmerin (15:50 h) machten ein Aufgeben praktisch unmöglich. Übrigens hatte der Veranstalter angekündigt, bis zum letzten Teilnehmer "durchzuhalten", notfalls bis 3 Uhr nachts. Ein sehr feiner Zug! Somit wurde der Eindruck den der Sachsenman machte, mit der Veranstaltungdauer immer besser. Am Vortag wurde übrigens ein sehenswertes sportliches Rahmenprogramm geboten. Ein 5-km-Lauf und eine Radtouristik am Vormittag und nachmittags ein Jedermann-Sprinttriathlon über die offiziellen Distanzen 0,75/20/5. Leider hatte man als Teilnehmer das Gefühl im Schatten des Sachsenman zu stehen. Die Veranstaltung wirkte ein wenig zu sehr als Anhängsel (weniger Infos und "Fürsorge" für die Sportler). Sehr gut jedoch, waren die Streckenverhältnisse, die mit wirklichen 0,9/21/5 km zufällig sehr fair ausgefallen sind, d.h. gute Schwimmer hatten eine reelle Chance ihre Qualitäten bis auf die Zielgerade zu retten und nicht schon nach zehn Radkilometern zu loosen. Meine Meinung dazu: Diese Streckenverhältnisse beibehalten. Ein Smiley und ein nachdenkliches Neutrali gehen nach Moritzburg. Insgesamt eine empfehlenswerte Veranstaltung. |
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Seligenstädter Vita-Nova- Triathlon am 25.6.2000 (0,7/24/5 km) In zeitlicher Konkurrenz zum Frankfurter Frauentriathlon und den Deutschen Meisterschaften konnte diese Veranstaltung mit Bravour bestehen. Tolle Bedingungen auf der Strecke ließen bei den Sportler(inne)n den Kopf frei für's Wesentliche (Durchbeißen!). Das erfahrene Organisation-Team weiß worauf es ankommt und gerne würde ich hier das seltene Strahly vergeben. Leider aber wurde die brettflache "lutscherfreundliche" Radstrecke nicht ausreichend überwacht, so dass sich fast im gesamten Feld Gruppen von schmarotzenden Windfeiglingen zusammenfanden. Trotzdem sehr empfehlenswert, sowohl für Einsteiger als auch für Freaks. Ein Smiley geht nach Seligenstadt. |
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Moret-Triathlon am 17.6.2000 (2,1/82/20 km) Klasse, einfach super das Ding! Die zurzeit einzige Mitteldistanz in Hessen war (wie so oft) ein organisatorisches Glanzstück. Trotz schwieriger Organisation der Radstrecke (bayerische Behörden...!), bekam Gerd Kehnke noch einmal die Kurve und erhielt die Erlaubnis das Radfahren mit 4 kontrollierten Zwangsstopps durchzuführen. Die Unfähigkeit von 11 Triathleten diese einzuhalten, spricht für sich. Einer wurde sogar zweimal dafür disqualifiziert und bedankte sich dafür bei einem unbeteiligten Streckenposten mit einem ARSCHLOCH. Ich bin nicht als einziger der Ansicht, dass solche Typen lebenslang für unseren Sport gesperrt gehören. Triathlon-Rambos brauchen wir nicht! Weiterhin positiv war, dass trotz langer Veranstaltungsdauer kein Zeitlimit bestand, was diesen Triathlon schon beinahe volkssporttauglich macht. Nicht jedermanns Sache sind die 7 km Anfahrt mit dem Rad zum See. Doch als beständigster Mittel-Triathlon der weiteren Region hat der Moret-Triathlon beinahe schon Kult-Status erreicht. Deswegen ein Smiley und ein Strahly für dieses Event. |