![]() |
Wettkampf-Tipps |
| Allgemeine Wettkampf-Tipps |
| Tipps für die ersten Wettkämpfe
|
| Tipps für erfahrene Wettkämpfer
Windschattenfahren - die Schattenseite des Triathlonsports
Hätten unfaire Triathleten und unfähige Veranstalter die Windschattenregel nicht jahrelang überstrapaziert, würde es noch heute ausschließlich faire und ungefährlichere Wettkämpfe ohne Windschattenfreigabe geben. Doch auch mit dieser Regel, versuchen sich oft gerade leistungsschwache Radfahrer auf Kosten Anderer durchzuschmarotzen. "Die Schiedsrichter sollen sich wegen 8/9 Metern mal nicht so anstellen...", ist die lapidarste Ausrede für's Betrügen. Noch bis in die achziger Jahre galten in Skandinavien 20 Metern Mindestabstand beim Triathlonradfahren. So viel nur für die "Zentimeterzähler". 10 Meter sind also schon ein fauler Kompromiss (Grund: "Internationalisierung der Regeln") und viele hoffen, der absolut letzte, weil man schon bei 30 km/h den Sog vom Vorausfahrenden deutlich spüren kann. Übrigens ist nach der Regel "Windschattenfahren ist verboten" theoretisch eine Disqualifikation auch bei mehr als 10 Metern Abstand möglich (bergab oder bei starkem Gegenwind). Wie kann man sich nun aus Diskussionen mit Schiedsrichtern heraus halten und einen schlechten Ruf als Lutscher vermeiden ? Das Einfachste ist, erst gar keinen Verdacht aufkommen zu lassen und statt 10 Metern lieber 12 bis 15 Meter anzustreben. Einen Tachometer hat heute eigentlich jeder am Rad. Die Ausrede "wie soll ich wissen, was 10 Meter sind?" zählt nicht, denn die Schiedrichter wissen es recht genau und im weiteren genügt der besagte Tacho und simples Zählen. Sobald der Radfahrer vor euch ein Hindernis (oder Querlinie) passiert hat, sprecht Ihr folgendes ganz ruhig nach: Bei Tempo 25 "Triathlonregeln" Bei Tempo 30 "Triathletin" Bei Tempo 36 "Triathlet" In der benötigten Sprechzeit legt ihr ziemlich exakt 10 Meter zurück. Bei noch höherem Tempo sollte aus Sicherheitsgründen der Abstand bei "Triathlet" bleiben. Zurück zum Seitenanfang? |